Spargel zählt zu den beliebtesten Gemüsesorten der Schweizer. Die Stangen sind gesund und kalorienarm und haben noch einige andere besondere Eigenschaften.
Grüner Spargel
Grüne Spargeln. - Unsplash

Das Wichtigste in Kürze

  • Spargeln bestehen zu 93 Prozent aus Wasser und zu zwei Prozent aus Fett.
  • Grüner Spargel enthält mehr Vitamin C und den Farbstoff Chlorophyll.
  • Die enthaltene Asparaginsäure wirkt harntreibend.

Spargeln sind zweifelsohne eine der gesündesten Gemüsesorten. Sie sind reich an Ballaststoffen und Vitaminen sowie Eisen und Kalzium.

Der hohe Wasseranteil von 93 Prozent macht das Gemüse sehr kalorienarm und damit zum perfekten Diät-Food.

Die grüne Sorte enthält ausserdem den Farbstoff Chlorophyll. Sie wird hierzulande schon deutlich länger verwendet. Während die weisse Sorte erst im 19. Jahrhundert in die Schweiz kam, steht grüner Asparagus bereits seit dem 16. auf dem Speiseplan.

Menschen mit erhöhten Harnsäurewerten sollten jedoch auf Spargeln verzichten. Das Asparagus-Gewächs ist reich an Purin, welches unter Umständen Gicht oder Nierenbeschwerden hervorrufen kann.

Spargel muss quietschen

Frischer Asparagus ist an seinen geschlossenen Spitzen und dem gleichmässigen Durchmesser zu erkennen. Ausserdem muss er quietschen, wenn mehrere Stangen aneinander gerieben werden.

Weisse Spargeln
Weisse Spargeln. - Unsplash

Bei der Zubereitung gilt: Grüner Spargel braucht im Kochtopf nur etwa halb so lang wie die weisse Variante. Gar ist er, wenn er noch etwas Biss hat und sich beim Herausnehmen leicht biegt.

Übrigens lassen sich die Spargelschalen wunderbar als Basis für Saucen verwenden.

Übriger Spargel, der nicht sofort gekocht wird, sollte am besten in feuchte Küchentücher eingewickelt und so in den Kühlschrank gelegt werden. Dann ist er für zwei bis drei Tage haltbar.

Am besten schmeckt das wunderbare Gewächs jedoch frisch und knackig. Es kann auch roh gegessen werden.

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