Marko Kovic: Warum ist Veganismus gescheitert?
«Es gibt keine rationalen Argumente für den Konsum von Tieren, wenn andere Formen von Nahrung verfügbar sind», findet Kolumnist Marko Kovic.

Das Wichtigste in Kürze
- Der bekannte Sozialwissenschaftler Marko Kovic schreibt regelmässig Kolumnen auf Nau.ch.
- Heute schreibt Kovic über Fleischkonsum, Veganismus und Tierleid.
Die Sängerin Billie Eilish hat sich vor Kurzem einen Shitstorm eingefangen. In einem Interview sagte sie, man könne entweder Fleisch essen oder Tiere lieben. Beides gleichzeitig gehe aber nicht. Wer Fleisch esse, könne per Definition nicht Tiere lieben. Fleisch zu essen sei inhärent moralisch falsch.
Eilish spricht damit einen gleichermassen eklatanten wie unbequemen Widerspruch an: Die meisten Menschen haben Tiere tatsächlich gern. Aber gleichzeitig verursachen die meisten Menschen mit ihrem Konsum von Tieren und Tierprodukten enorm viel unnötiges Leid.
Widersprüchlich und falsch
Damit verhalten sich die meisten Menschen nicht nur widersprüchlich, sondern falsch. Es ist kategorisch falsch, empfindungsfähigen Wesen Leid zuzufügen und sie zu töten, um sich an ihnen kulinarisch zu verköstigen.
Der hedonische Nutzen des Tierkonsums ist trivial gering im Vergleich zum Leid, das mit diesem Konsum verursacht wird. Es gibt wahrscheinlich keine moralische Frage, die so eindeutig und so einfach zu beantworten ist wie die Frage des Tierkonsums.
Es gibt keine rationalen Argumente für den Konsum von Tieren, wenn andere Formen von Nahrung verfügbar sind. Das ist für die grosse Mehrheit der Menschheit der Fall.
Besonders die Menschen in reichen westlichen Ländern, die sich an Billie Eilishs Kritik stören, können problemlos auf vegetarische oder vegane Ernährung umsteigen. Oder im Mindesten ihren Fleischkonsum drastisch reduzieren.
Konsum von Tieren ist intim
Warum dann der Shitstorm gegen Eilish? Weil der Konsum von Tieren sehr intim ist. Es gibt fast nichts Persönlicheres als die Frage, was man isst.
Wenn Menschen damit konfrontiert werden, dass ihr Ernährungsverhalten ein deutliches moralisches Fehlverhalten ist, fühlen sie sich angegriffen. Als Reaktion flüchten sie sich in emotionale Rechtfertigungen. Interessanterweise tun dies auch Menschen im links-progressiven Lager, die in anderen Fragen für sich in Anspruch nehmen, moralisch bedacht zu sein.
Sand im Getriebe des moralischen Fortschritts
Moralischer Fortschritt bedeutet, dass wir den Kreis der empfindungsfähigen Wesen, denen wir moralischen Status und moralische Relevanz zusprechen, ausweiten.
Biologisch sind wir darauf geeicht, unsere unmittelbare Familie und unser unmittelbares Umfeld als moralisch relevant zu behandeln. Die Ausdehnung des moralischen Kreises über diese biologische Unmittelbarkeit hinaus ist ein rationaler Akt. Man muss darüber nachdenken.
Das fällt vielen Menschen bis heute schwer. Die Geschichte ist voll von Diskriminierung, Entmenschlichung und Gewalt gegen Menschen, denen man einen anderen moralischen Status zusprach.
Aber es gab Fortschritte. Frauen werden heute in vielen Ländern als Menschen mit gleichem moralischen und damit politischen Status wie Männer anerkannt. LGBTQ-Angehörige dürfen heute (trotz rückläufiger Tendenz) in vielen Ländern offen existieren.
Menschen mit Behinderung wird heute in vielen Ländern durch Inklusions-Massnahmen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erleichtert. Menschen mit psychischen Erkrankungen erhalten heute in vielen Ländern medizinische Betreuung und werden nicht einfach weggesperrt.
Umgang mit Tieren ist desaströs
Auch im Umgang mit nicht-menschlichen empfindungsfähigen Wesen gab es Fortschritte. Viele Länder kriminalisieren heute Tierquälerei. Wenn man eine Katze bei lebendigem Leib häutet, kann man dafür strafrechtlich belangt werden. Das ist für sich genommen positiv, aber es ist de facto nur symbolisch.
Denn: Unser Umgang mit Tieren ist heute so desaströs schlecht wie noch nie. Wir befinden uns inmitten einer wachsenden moralischen Katastrophe.
Konsum von Fleisch und tierischen Produkten wächst seit Jahrzehnten
Im Jahr 2024 wurden weltweit über 370 Millionen Tonnen Fleisch aus Landtieren produziert und über 180 Millionen Tonnen von gezüchtetem oder gefangenem Fisch. Diese Unmengen an Fleisch bedeuten eine kaum vorstellbare Menge an Leid und Tod. Jedes Jahr werden über 80 Milliarden Landtiere umgebracht. Mindestens 120 Milliarden gezüchtete Fische werden pro Jahr umgebracht. Und über eine Billion Fische, also mehr als 1000 Milliarden, werden pro Jahr in freier Wildbahn gefischt und umgebracht.
Diese Zahlen sprengen unser Vorstellungsvermögen. Das sind nicht nur unvorstellbar viele Leben, die beendet werden. Der Weg bis zum Tod ist für die meisten dieser vielen Milliarden empfindungsfähiger Tiere ungeheuer grausam und qualvoll. Die grosse Mehrheit der weltweiten Tierproduktion findet in industriellem Ausmass und mit industriellen Methoden statt.
In den USA beispielsweise werden rund 99 Prozent aller Landtiere in der Massentierhaltung gezüchtet. In Europa sieht es besser aus. Aber auch bei uns sind glückliche Schweine, die frei herumrennen und glückliche Hühner, die auf der Wiese unter blauem Himmel herumpicken, die Ausnahme.

Das meiste Fleisch, das auf unseren Tellern landet, stammt von Tieren, die ihr Leben in elenden, leidvollen, qualvollen Zuständen verbracht haben.
Das ist ein faszinierender Widerspruch. Wir sind in vielerlei Hinsicht moralisch vernünftiger geworden – aber nicht, wenn es darum geht, was wir essen.
Obwohl die meisten Menschen keine Psychopathen sind und Tiere gern haben, befinden wir uns gegenwärtig beim Umgang mit Tieren in der grössten moralischen Katastrophe der Geschichte. Warum? Warum ist die Idee tierfreier oder tierarmer Ernährung so grundlegend und umfassend gescheitert?
Die Psychologie des Karnismus
Ich lebe seit über 10 Jahren vegetarisch und seit einigen Jahren vegan. Das hänge ich nicht an die grosse Glocke. Es ist nicht ein ausgeprägter Teil meiner Identität. Es ist einfach moralische Selbstverständlichkeit.
Ich liebe den Geschmack von Cevapcici (in Kroatien sagen wir Cevapi) – aber der Genuss, den ich beim Verzehr empfinde, rechtfertigt nicht das Leid und den Tod, den ich empfindungsfähigen Tieren zuführe.
Es gibt durchaus viele Menschen, die das ähnlich sehen. In der Schweiz lebten 2024 gemäss Umfragen 5,3 Prozent der Bevölkerung vegetarisch oder vegan. 2015 waren es erst 2,9 Prozent. Der Fleischkonsum pro Kopf ist aber seit über zehn Jahren stabil bei rund 50 Kilogramm. Bei wachsender Bevölkerung bedeutet das absolut gesehen mehr Leid.

Moralische Bedenken werden ausgeblendet
Die Abkehr von Fleisch fiel mir damals schwer. Im Shitstorm zu Billie Eilish höre ich die gleichen Bewältigungsstrategien für die kognitive Dissonanz, die ich damals auch durchgemacht habe.
Man weiss, dass man sich moralisch falsch verhält, aber genau darum wehrt man sich vehement gegen die Kritik. Typische Rechtfertigungen sind die vier «Ns»: Fleisch zu essen, sei natürlich, normal, nice und notwendig.
Die ersten zwei «Ns», normal und natürlich, sind offensichtliche Denkfehler. Nur, weil etwas natürlich ist und immer schon gemacht wurde, ist es darum nicht gut oder richtig. Nice steht bei den vier «Ns» für lecker: Es schmeckt gut, darum darf man Tiere essen. Das ist die irrationalste Bewältigungsstrategie, weil sie einfach einer moralischen Kapitulation gleichkommt.
Der geringe hedonische Nutzen wird als wichtiger als das dadurch verursachte Leid deklariert. Wenn Genuss wichtiger als das dadurch verursachte Leid ist, müsste man fordern, dass der Konsum aller Tiere legal ist. Auch Hunde, Katzen, Elefanten, Tiger, Orang-Utans – und Menschen.
Argument der Notwendigkeit ist das Interessanteste
Es gibt zahlreiche Studien, die zeigen, dass vegetarische und vegane Ernährung mit einem geringeren Risiko für viele Krankheiten einhergehen. Gleichzeitig bedeutet eine vegetarische oder vegane Ernährung ein Risiko, dass man zu wenig von bestimmten Nährstoffen zu sich nimmt (z.B. Eisen, Vitamin B12, Kalzium).
Wenn man sich vegan vornehmlich von Pommes Frites, Coca Cola und Oreo-Keksen ernährt, ist das nicht besonders gesundheitsfördernd. Eine Ernährung ohne Fleisch und ohne tierische Produkte kann aber gesundheitlich grundsätzlich unbedenklich oder sogar förderlich sein.
Beim Fleischverzehr schwingen auch starke Emotionen mit. In Umfragen zeigt sich, dass vegane und vegetarische Menschen bei Fleischessern eine der am meisten verhassten und als minderwertig erachteten Gruppen sind. Noch schlimmer findet man nur Drogenabhängige. Für Fleischesser sind Maskulinität und hierarchisches Denken tendenziell wichtiger, und sie sprechen empfindungsfähigen Tieren stärker ihre Empfindungsfähigkeit ab.

Der Verzehr von Fleisch ist ein psychologisch tief verwurzelter irrationaler Vorgang. Die wirksamste Massnahme, um Menschen dazu zu bewegen, ihren Fleischkonsum zu reflektieren, ist das, was Billie Eilish gemacht hat: unumwunden ansprechen, dass Fleischkonsum grosses unnötiges Leid verursacht.
Das links-progressive politische Lager wäre der offensichtliche Ort, an dem man ein solches Eintreten für weniger Leid erwarten würde. Sich für die Schwachen und für weniger Leid einsetzen, ist eigentlich das, was Linke machen. Aber auch bei Linken ist Tierkonsum bestenfalls ein Randthema.
Karnismus von Links
Viele Kommentare auf Social Media, die Billie Eilish für ihr Plädoyer gegen Fleischessen kritisieren, stammen aus einem im weitesten Sinn links-progressiven Milieu. Sie kritisieren Eilish nicht anhand der typischen Argumente (Fleisch zu essen sei natürlich etc.). Sie kritisieren Eilish aus einer linken Perspektive – und üben sich in beeindruckender Gehirnakrobatik.
Ein Argument, das auf Social Media kursiert, ist, dass es im Kapitalismus ja grundsätzlich keinen moralisch korrekten Konsum gebe. Das ist das alte linke Totschlagargument: Weil Kapitalismus grundsätzlich schlecht sei, muss man im Rahmen kapitalistischer Transaktionen nicht überlegen, was der moralische Effekt unterschiedlicher Optionen ist. Das ist natürlich Humbug.
Der Verzicht auf Fleisch und tierische Produkte hat einen direkten materiellen Impact in der Realität. Das Kalb, das dank des Verzichts auf Fleisch kein qualvolles Leben in der Massentierhaltung erleiden muss, hat nichts dagegen, dass es im Rahmen des Kapitalismus nicht leidet.
Ernährung ohne Fleisch ist günstiger
Eine andere Stossrichtung der linken Kritik an Billie Eilish ist, dass vegetarische und vegane Ernährung klassistisch sei. Sich tierlos zu ernähren, sei ein Privileg für Reiche wie Eilish. Das klingt auf den ersten Blick plausibel.
Wenn man beispielsweise in Fast-Food-Restaurants vegetarische oder vegane Optionen möchte, kosten diese manchmal mehr. Aber das Argument, dass Vegetarismus und Veganismus grundsätzlich nur für Reiche erschwinglich ist, ist ein Mythos. Studien zeigen das Gegenteil: Eine Ernährung ohne Fleisch ist günstiger als eine Ernährung mit Fleisch.
Einzelne vegane Ersatzprodukte (Vegi-Burger) sind teurer als tierische Produkte, weil tierische Produkte in grösserem Volumen hergestellt werden und die Kosten pro Einheit darum tiefer sind. Aber eine gesunde fleisch- oder tierlose Ernährung kann problemlos auch ohne solche relativ teureren Ersatzprodukte stattfinden. Die Kosten sind dann geringer als bei einer Ernährung mit Fleisch.
Ein drittes linkes Pseudoargument beim Billie-Eilish-Shitstorm ist, dass man damit Menschen im globalen Süden diskriminiert. Wenn man fordert, man solle auf Fleisch verzichten, behandelt man arme Menschen in Entwicklungsländern schlimm, die ohne die wenigen Fische, die sie fangen und ohne die wenigen Rinder, die sie züchten, verhungern würden.
Natürlich gibt es leider zu viele Menschen auf der Welt, die eine prekäre Nahrungsversorgung haben. Aber an diese Menschen richtet sich Billie Eilishs Kritik ja nicht. Die Kritik richtet sich an Menschen in reichen westlichen Ländern, die ohne jede Einbusse der Lebensqualität auf Fleisch verzichten können. Das ist der Kern des moralischen Arguments: Es geht um die Verhinderung unnötigen Leids. Es geht darum, dass jene, die ohne nennenswerte Konsequenzen Leid vermeiden können, dies auch tun sollten.
Linke politische Parteien kümmern sich nicht besonders um Tierleid
In den Parteiprogrammen und Positionspapieren von SP und den Grünen in der Schweiz oder der SPD in Deutschland ist Tierleid im Kontext von Ernährung überhaupt kein Thema. Die Grünen in Deutschland fordern auf nur einer von den 160 Seiten in ihrem Regierungsprogramm, dass Tiere in der Massentierhaltung weniger qualvoll gehalten werden sollen.
Interessanterweise betonen linke Parteien Vegetarismus und Veganismus nicht mal im Kontext von Klimawandel besonders stark. Die Reduktion des Konsums von Fleisch und tierischen Produkten ist eine hochwirksame und sehr direkt umsetzbare Massnahme, um den Ausstoss von Treibhausgasen zu reduzieren. Das ist bei linken Parteien aber eine Randnotiz.
Im 40-seitigen Klimaplan der Grünen in der Schweiz beispielsweise wird gerade mal in einem einzigen vagen Punkt gefordert, dass ein Massnahmenpaket zur Reduktion des Fleischkonsums umgesetzt werden soll. Immerhin, muss man sagen.
Denn bei der SP ist Tierkonsum bei Klimawandel überhaupt kein Thema. In ihrem «Klima-Marshallplan» von 2019 macht die SP ganze 40 Forderungen zur Bekämpfung von Klimawandel. Die Reduktion des Konsums von Fleisch und tierischen Produkten wird in keinem einzigen davon erwähnt.
Die SP betont zurecht, wie wichtig es ist, gegen Klimawandel vorzugehen. Aber ausgerechnet eine der wirksamsten Massnahmen dazu wird überhaupt nicht thematisiert. Auch die Genossen wollen nicht auf ihre Bratwurst verzichten.

Mit dieser Kritik will ich nicht sagen, dass das linke Milieu schuld daran ist, dass Veganismus gescheitert ist. Überproportional viele Menschen, die keine Tiere konsumieren, sind ideologisch im links-progressiven Milieu.
Aber der Umstand, dass ausgerechnet linke Parteien, die traditionell die Vorreiter der Ausweitung des moralischen Kreises waren, diese Ausweitung beim Leid nicht-menschlicher Tiere kaum vorantreiben, ist bemerkenswert. Wenn die Akteure, die sich sonst für weniger Leid und mehr Mitgefühl einsetzen, das bei nicht-menschlichen Tieren nicht tun, dann tut es niemand.
Ein individuelles, aber auch ein strukturelles Problem
Veganismus ist gescheitert, weil der Konsum von Tieren sehr fest verankert ist. Menschen wenden automatisch psychologische Bewältigungsstrategien an, um die kognitive Dissonanz des Tierkonsums zu bewältigen. Um Menschen dazu zu bewegen, ihren Tierkonsum moralisch zu reflektieren, ist sehr viel Aufwand nötig. Wie in anderen Bereichen gilt auch beim Ernährungsverhalten: Es ist schwierig, Menschen mit rationalen Argumenten von etwas abzubringen, was sie nicht mit rationalen Argumenten begonnen haben.
Leid, weil es uns schmeckt
Das Scheitern des Veganismus hat auch eine strukturelle Komponente. Tierproduktion ist eine grosse Industrie, die in allen Ländern auch entsprechend politisch verankert ist. So, wie Banken und Pharmaunternehmen und Techfirmen politisch lobbyieren, tut es die Industrie der Tierproduktion auch. Das Problem sind aber nicht nur ökonomische Interessen und Macht. Auch die blosse Tradition des Fleischkonsums ist ein struktureller Faktor. Menschen, die neu auf die Welt kommen, beginnen moralisch nicht bei Null.
Sie erben die Moralvorstellungen des Umfelds, in dem sie sozialisiert werden. Fleischkonsum hat eine ausgeprägte gesellschaftliche Pfadabhängigkeit. Der brutale Umgang mit Tieren, den wir heute haben, ist darum normalisiert: Man kennt es nicht anders. Nicht das katastrophale unnötige Leid, das wir empfindungsfähigen Tieren zuführen, wird als abnormal angesehen. Die Abweichung von diesem Status Quo wirkt abnormal.
Ich weiss nicht, wie wir als Zivilisation diesen katastrophalen Status Quo überwinden. Vielleicht benötigen wir mehr nervige vegane Aktivisten, die uns ein schlechtes Gewissen machen. Vielleicht benötigen wir mehr vegane Produkte, die besser schmecken als Fleisch (naive Vorstellung, ich weiss).
Was mir aber klar scheint: Wenn die Menschheit in den kommenden Jahrzehnten nicht kollabiert, sondern stattdessen eine positive Zukunft erlebt (unwahrscheinlich, aber man darf hoffen), werden unsere Nachfahren nicht glauben können, in welch industriellem Ausmass wir Leid verursacht haben – und zwar nur, weil es uns schmeckt.
Marko Kovic ist Gesellschaftskritiker. Er interessiert sich für gesellschaftlichen Wandel und die Frage, ob wir noch zu retten sind. Er lebt in Uzwil SG.












