Thailändische Gerichte sind bekannt für ihre Würze. Mit nur wenigen Handgriffen kann man die typischen Currypasten auch in der eigenen Küche zusammenstellen.
Koriander Knoblauch Chili Zwiebel Curry
Selbstgemacht schmeckt Currypaste besonders frisch und aromatisch. - Franziska Gabbert/dpa-tmn

Das Wichtigste in Kürze

  • Currypaste kann man schnell und einfach selber machen.
  • Das Detail: Schärfe und Aroma bestimmt man über die ausgewählten Chili.
  • Bascis für jede Paste sind unter anderen Kreuzkümmel oder Koriander, Knoblauch, Ingwer.

Currypaste verfeinert die asiatische Küche und gibt dem Essen die richtige Dosis an Schärfe. Dabei muss sie nicht immer aus dem Laden sein, sondern lässt sich auch zu Hause zubereiten. Die Auswahl der Chili bestimmt dann den Schärfegrad und das Aroma.

Die Zutaten für den Klassiker der thailändischen Küche findet man ohne grossen Aufwand im Supermarkt.

Auf die Rezeptliste gehören: Chilischoten, Kreuzkümmel oder Koriander, Schalotten, Knoblauch, Zitronengras und Ingwer.

Leicht angeröstet und mit einem Mörser zerkleinert, bildet sich eine dicke Creme, die rund eine Woche lang haltbar ist.

Mit grüner Schote wird's feurig, mit roter milder

Wer seine Geschmacksnerven kitzeln möchte, verwendet grüne Thai-Chilischoten. Zusammen mit Schalotten, Knoblauch, Basilikum und Thai-Ingwer entsteht eine kräftige grüne Currypaste (Kaeng Khiao Wan).

Chili geschmackliche schärfe
Ein Korb voll mit Chilischoten. Sie sorgen im Essen für eine gute geschmackliche Schärfe. (Symbolbild) - Pixabay

Etwas milder ist die rote Currypaste (Kaeng Phet), die entsprechend aus roten Chilischoten hergestellt wird und meist Koriander und Zitronengras enthält.

Die gelbe Currypaste (Kaeng Kari) ist für all jene, die empfindlich auf Schärfe reagieren, aber trotzdem auf asiatische Gerichte nicht verzichten möchten.

Durch getrockneten rote Chilischoten und Kurkuma, das der Paste seine Farbe gibt, sowie Zimt, Nelken und Muskat erhält man den typischen Geschmack.

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