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    Alpine A290: Frankreichs Antwort auf den Mini

    Marcel Niederhausen
    Marcel Niederhausen

    Frankreich,

    Die Alpine A290 ist der geistige Nachfahre des Renault 5 Turbo. Und er geht ganz klar direkt gegen die neuen elektrischen Mini-Modelle. Wer gewinnt das Rennen?

    2024 Alpine A290 GTS
    Kurz, knackig und klassisch cool: Die Alpine A290 – hier in der GTS-Topversion – soll dem Mini gehörig einheizen - Alpine

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bietet deutlich mehr Power als sein Bruder, der Renault 5 Electric
    • Wählbar zwischen 177 PS und 218 PS Leistung
    • Optisch und technisch eigenständig für mehr Fahrspass und Performance

    Natürlich muss sie blau sein. Natürlich muss sie breit ausgestellt Kotflügel haben. Dazu mächtige Leichtmetallfelgen, griffige Michelin-Sportreifen und kräftige Brembo-Stopper. Die Alpine A290 hat ein grosses Erbe anzutreten. Und dem ersten Anblick nach gelingt das gut – auch mit Blick auf den eher niedlichen neuen Mini.

    Mit über 200 PS gegen den Konkurrent aus England

    2024 Alpine A290
    Die Alpine A290 soll ein kompakter Kraftwürfel für Stadt und Land sein und unbeschwerte Fahrfreude bieten - Alpine

    Doch die Alpine A290 tritt nicht nur als sportliche Variante des bekannten Renault 5 Electric auf, sondern soll auch neue Massstäbe in Sachen Performance im elektrischen A-Segment setzen. Die Gemeinsamkeiten mit dem Renault 5 beschränken sich auf die Plattform; in Sachen Antriebskraft setzt der A290 jedoch auf deutlich mehr Bums: Käufer können zwischen 177 PS und dem GT-Topmodell mit 218 PS wählen.

    Die Alpine A290 ist ein tiefgreifend überarbeiteter 5er

    2024 Alpine A290
    Besonders das Fahrwerk und die Abstimmung trägt die Handschrift der Motorsport-Entwickler aus Dieppe und soll die Kunden begeistern - Alpine

    Die technische Basis teilt sich der Alpine A290 mit dem Renault 5 Electric, doch durch die Optimierung und Weiterentwicklung des Antriebsstrangs bietet er einen signifikanten Performance-Boost. Die Motorenvariante mit 218 PS ermöglicht sportlichen Kurvenspass, der sonst in dieser Fahrzeugklasse kaum zu finden ist. Die Batterie – hier greift er auf die Long-Range-Variante des 5ers zurück – garantiert dabei eine offizielle Reichweite von 380 Kilometern.

    Ein «hot hatch» ohne Umweltreue

    2024 Alpine A290
    Coolness ohne schlechtes Gewissen: Kann die Alpine A290 die «hot hatch»-DNA in die Ära der E-Mobilität tragen? - Alpine

    Die Entwickler aus Dieppe haben dafür tief in die Trickkiste gegriffen. Funktionale Aerodynamik-Elemente und das gesamte Antriebssystem der Alpine A290 sind einzig mit Blick auf Fahrspass und optimale Performance konzipiert. Das Ergebnis: Der E-Stadtflitzer beschleunigt in nur 6,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Man verspricht uns zudem, dass sein Tempo und seine Agilität mit deutlich grösseren Sportwagen vergleichbar sind. Die A290 soll also ein echter «hot hatch» im Geiste des alten Renault 5 Turbo und der legendären Renault RS-Modelle sein.

    Cooles Interieur mit edlem Leder und Videospiel-Gizmos

    2024 Alpine A290
    Das digitale Cockpit kennt man aus dem Renault 5, die Motorsport-Apps nicht und auch das edle Nappaleder ist exklusiv für die Alpine-Modelle - Alpine

    Neben dem fortschrittlichen Antriebssystem punktet er mit einem modernen Interieur, das eine Mischung aus edlem Ambiente mit feinem Nappaleder und moderner Technologie mit Videospiel-artigen Anzeigen und Performance-Loggern bietet. Die Alpine A290 ist standardmässig mit einem Schnellladesystem ausgestattet, das eine Aufladung von 15 auf 80 Prozent in nur 30 Minuten ermöglicht.

    Preis und Marktstart

    2024 Alpine A290
    Die Alpine A290 kommt gleich als ganze Modellfamilie in vier verschiedenen Versionen - Alpine

    Der Startschuss für den Alpine A290 fällt Ende 2024, mit einem Produktionsstandort im nordfranzösischen Werk Douai. Die Preise sind noch nicht bekannt, dürften aber nur knapp unter 40'000 Franken für das GT-Modell beginnen. GT Performance und GT Premium dürfte bereits die 40er-Hürde reissen und das GTS-Topmodell sollte nicht unter 45'000 Franken kommen – leider.

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    Kommentare

    User #5889 (nicht angemeldet)

    Viel Geld für viel Schrott !!! Gibts denn was schöneres als mit dem E-Autöli mit fast leerer Batterie im Stau zu stehn ?? Die Stromerfahrer werden immer nur eine kleine Minderheit sein, völlig verträumt glauben sie an eine elektrifizierte, saubere Zukunft. 100 Jahre Entwicklung & Erfahrung !! Ein modernes Verbrennerauto ist jedem Elektroautöli immer noch haushoch überlegen. Im Auto mit Verbrennertechnik stecken über 100 Jahre Erfahrung, und das soll was heissen. Das Elektroautöli wird in 100 Jahren vielleicht einen ähnlichen Standard erreichen, aber wer will denn so lange warten wenn was besseres bereits schon vorhanden ist?, und preislich erst noch viel günstiger!

    User #8260 (nicht angemeldet)

    Pneu-Abrieb hat er keinen.

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