Porsche

    Porsche Panamera: Sieben Antriebe – von 353 bis 782 PS

    Maia Schmied
    Maia Schmied

    Bern,

    Viermal Stecker, zweimal V6 pur und nur noch ein einziger Achtzylinder ohne elektrische Hilfe. Porsche baut das Antriebsportfolio konsequent um.

    Porsche Panamera
    Der erste Panamera debütierte 2009, die dritte Generation stellte Porsche im November 2023 vor. - Porsche

    353 PS im Basismodell, 782 PS im Topmodell. Dazwischen liegen sieben Antriebe, vier davon mit Ladestecker. Nur der GTS setzt beim V8 noch ausschliesslich auf Benzin.

    Den Einstieg bildet ein 2.9-Liter-V6-Biturbo mit 260 kW (353 PS). Im Panamera treibt er die Hinterräder an, im Panamera 4 alle vier Räder.

    Porsche Panamera
    Die Hochvoltbatterie versorgt auch Klimakompressor und elektrischen Bremskraftverstärker mit Strom. - Porsche

    Mit Sport-Chrono-Paket sprintet der Allradler in 4.8 Sekunden auf 100 km/h, der Hecktriebler in 5.1 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 270 respektive 272 km/h.

    Der V6 liefert ein maximales Drehmoment von 500 Nm. Alle Motoren arbeiten mit einem Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe PDK.

    Vier Plug-in-Hybride

    Den Schwerpunkt der dritten Generation bilden die E-Hybride. Alle nutzen einen Elektromotor mit 140 kW und eine Batterie mit 25.9 kWh brutto zur Unterstützung des Verbrenners.

    Geladen wird mit bis zu 11 kW Wechselstrom, eine volle Ladung dauert 2 Stunden 39 Minuten. Schnellladen mit Gleichstrom ist nicht möglich.

    Porsche Panamera Innenraum
    Porsche bietet im Panamera hochentwickelte, lederfreie Ausstattungen aus recycelten Materialien und Olea-Leder an, das umweltfreundlich mit Olivenblattextrakt gegerbt wird. - Porsche

    Rein elektrisch fährt der Panamera bis zu 140 km/h schnell. Die WLTP-Reichweite liegt beim Turbo E-Hybrid bei bis zu 91 km.

    Vom V6-Hybrid bis zum 782-PS-Flaggschiff

    Der Panamera 4 E-Hybrid kombiniert den V6 mit dem E-Motor zu 346 kW (470 PS). Im 4S E-Hybrid steigt die Systemleistung auf 400 kW (544 PS).

    Der Turbo E-Hybrid setzt auf einen 4.0-Liter-V8 und kommt auf 500 kW (680 PS) und 930 Nm. Er erreicht 100 km/h in 3.2 Sekunden und 315 km/h Spitze.

    Porsche Panamera
    Im Schweizer Konfigurator stehen 58 historische Porsche-Farben zur Wahl. - Porsche

    An der Spitze steht der Turbo S E-Hybrid mit 575 kW (782 PS) und 1000 Nm. Er sprintet in 2.9 Sekunden auf 100 km/h und fährt bis zu 325 km/h schnell.

    V8 ohne Stecker

    Wer auf das Ladekabel verzichten will, wählt den GTS. Sein 4.0-Liter-V8-Biturbo leistet 368 kW (500 PS) ohne elektrische Unterstützung.

    Damit sprintet er in 3.8 Sekunden auf 100 km/h und erreicht 302 km/h. Sportabgasanlage und eine eigene GTS-Fahrwerksabstimmung sind serienmässig.

    Porsche Panamera
    Panamera GTS: Optionale Interieur-Pakete in Carbon betonen den kompromisslosen Performance-Anspruch des Gran Turismo. - Porsche

    Für Chauffeur-Kunden gibt es Executive-Versionen mit verlängertem Radstand. Angeboten werden sie als 4 E-Hybrid und als Turbo S E-Hybrid.

    Highlights und Schweizer Extras

    Technisches Highlight ist das aktive Fahrwerk Porsche Active Ride. Es kann in den Dämpfern gezielt Zug- und Druckkräfte aufbauen und sorgt so für eine aussergewöhnliche Karosseriekontrolle.

    Im Turbo S E-Hybrid ist diese Technologie Serie, für die anderen E-Hybride ist sie optional erhältlich. Matrix-LED-Scheinwerfer sind bei allen Versionen serienmässig.

    2025 Porsche Panamera GTS: Testfahrt

    In der Schweiz gehören zudem 2+2 Jahre Garantie und Assistance sowie je nach Modell das Porsche Swiss Package dazu.

    Porsche Panamera (MJ 2027) – Antriebe

    • Panamera: 2.9-l-V6-Biturbo, 353 PS, Heckantrieb, 0–100 km/h 5.1 s, 272 km/h
    • Panamera 4: 353 PS, Allrad, 4.8 s, 270 km/h
    • Panamera 4 E-Hybrid: 470 PS, 4.1 s, 280 km/h
    • Panamera 4S E-Hybrid: 544 PS, 3.7 s, 290 km/h
    • Panamera GTS: 4.0-l-V8-Biturbo, 500 PS, 3.8 s, 302 km/h
    • Panamera Turbo E-Hybrid: 680 PS, 3.2 s, 315 km/h
    • Panamera Turbo S E-Hybrid: 782 PS, 2.9 s, 325 km/h

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    Kommentare

    User #5049 (nicht angemeldet)

    Wenn Porsche eines kann, ist es sich gnadenlos zu "verzetteln" - wenigstens verschwinden die Plug-in Varianten, falls die angedachte Beschränkung der Tanks auf 15 Liter kommt ;-)

    User #7529 (nicht angemeldet)

    Wer hätte das gedacht dass Verbrennerautos noch für sehr lange Zeit auf unseren Strassen herumfahren werden. Da diese langlebigen Autos mehrere Jahrzehntelang fahren muss sich keiner fürchten dass bald keine Verbrenner mehr anzutreffen sind, egal wenn auch das Verbrennerverbot 2035 kommen sollte, dies würde ja nur die neusten Modelle betreffen.

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