F1-Star erhält 13'000 Todesdrohungen
Pierre Gasly erhielt in wenigen Wochen 13’000 Todesdrohungen. Die FIA will die Hater enttarnen und bestrafen.

Das Wichtigste in Kürze
- Nach einem Streit mit Teamkollege Colapinto wird Pierre Gasly mit Hass überschüttet.
- Er und sein Umfeld erhielten 13’000 Todesdrohungen.
- Die FIA ermittelt, Colapinto bat seine Fans, mit den Drohungen aufzuhören.
So etwas hat er noch nie erlebt: Formel-1-Star Pierre Gasly wird seit Wochen mit Hass überschüttet. 13’000 Todesdrohungen hat er in der kurzen Zeit erhalten. Und auch seine Familie und seine Freundin werden bedroht.
«Ich weiss, dass ich als Spitzensportler in der Öffentlichkeit stehe», sagt der Alpine-Pilot, «das war schon immer so.» Doch die aktuellen Drohungen überstiegen jedes Mass. Es sei «völlig inakzeptabel», dass auch sein Umfeld betroffen sei.
Hintergrund der Drohungen ist wohl der GP von Spanien Mitte September. Gasly lag vor seinem Stallkollegen Franco Colapinto. Obwohl der 23-Jährige schneller war, liess Gasly ihn nicht vorbei.
Das scheint die Fans von Colapinto komplett aus der Fassung gebracht zu haben. Viele der Drohungen und der Hassnachrichten stammen aus dessen Heimat Argentinien.
Der Fahrer selbst bat seine Fans bereits, die Drohungen einzustellen. Und Alpine-Boss Flavio Briatore drohte den argentinischen Medien, keine Interviews mehr zu geben.
FIA-Boss will Hater enttarnen – wenn nötig mit KI
Mittlerweile hat sich auch der Verband FIA eingeschaltet. Gegenüber «The Drive» spricht Präsident Mohammed Ben Sulayem über den Hass und nennt die Zahl von 13’000 Todesdrohungen.
Und: «Wenn diese Drohungen von einem Fan kommen, fliegt er raus. Wenn sie von einem Mitglied der Medien kommen, fliegt es raus.» Man habe die Mittel dafür, betont er.
Und sollten sich die Hater anonym im Internet verstecken, «werden wir sie mithilfe von KI enttarnen», droht Ben Sulayem.



















