«Roger Federer Österreichs»: Tennis-Legende winkt nach SRF-Spruch ab

Ronny Reisch
Ronny Reisch

Österreich,

«Da liegt die Moderatorin falsch», sagt Thomas Muster über Annette Fetscherin. Die SRF-Moderatorin hatte ihn zuvor als «Roger Federer Österreichs» vorgestellt.

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Annette Fetscherin moderiert die Tennis-Legende Thomas Muster als «Roger Federer von Österreich» an. Das ist ihm nicht recht. - SRF

Das Wichtigste in Kürze

  • Weil Thomas Muster patzt, gewinnt die Schweiz an der «Hermann Maier Star Challenge».
  • Zuvor wird die Tennislegende als «der Roger Federer Österreichs» angekündigt.
  • Doch dieser Spruch von SRF-Moderatorin Annette Fetscherin schmeckt Muster überhaupt nicht.

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Bernhard Russi stürzt sich mit 77 Jahren in Flachau die Piste hinunter. - SRF

Bitter endet der Event für «Gastgeber» Hermann Maier: Sein Teamkollege Thomas Muster wird disqualifiziert. Der Ex-Tennis-Star hatte ein Tor ausgelassen. Ob ihn eine SRF-Liveschalte aus der Fassung gebracht hat?

Thomas Muster
Thomas Muster holte 1995 seinen einzigen Grand-Slam-Titel. ein Jahr später wurde er die erste Weltnummer 1 aus Österreich. - Keystone

Mit der Anmoderation von SRF-Moderatorin Annette Fetscherin, die ihn als «Roger Federer der Österreicher» bezeichnet, ist Muster überhaupt nicht einverstanden. Der Ex-French-Open-Champion stellt sofort klar: «Das geht nicht auf.»

Muster über SRF-Fetscherin: «Moderatorin liegt falsch»

Mit Federer will sich Österreichs Tennis-Legende auf keinen Fall vergleichen: «Der hat gefühlt mehr Grand-Slam-Titel als ich Einzel-Titel. Da liegt die Moderatorin ein bisschen falsch.»

Thomsa Muster
Thomas Muster (links) gibt sich im Interview mit Ski-Legende Hermann Maier (rechts) bescheiden. - Keystone

Doch hier ist der 58-Jährige zu bescheiden: Er holte in seiner Karriere 44 ATP-Titel. Federer steht bei 20 Major-Trophäen – also deutlich weniger.

Hast du Thomas Muster noch als aktiven Tennisspieler erlebt?

Die beiden teilen sich sogar einen Rekord: Muster (1995) und Federer (2006) holten in ihrem besten Jahr jeweils zwölf ATP-Titel.

Trotzdem: Aus Respekt vor dem Maestro hat der erfolgreichste Tennisspieler Österreichs an einem Vergleich keine Freude. An der «Hermann Maier Star Challenge» ist sein Fehler indes entscheidend dafür, dass die Nationenwertung an die Schweiz geht.

Kommentare

User #6609 (nicht angemeldet)

Jesses, der rechts auf dem Foto ist nicht H. Meier.

User #6113 (nicht angemeldet)

Beim Tennis sind alles Legenden und Asse. Oder stimmt nur was mit den Hirgewaschenen in der Redaktion nicht mehr weil sie immer die gleichen Wörter benützen?

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