Schweizer Nati – Reuteler: «Einiges, was man besser machen kann»
Die Schweizer Nati gewinnt zum Start der WM-Qualifikation mit 2:0 gegen Nordirland. Zufrieden ist man mit dem eigenen Auftritt aber nicht.
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Das Wichtigste in Kürze
- Riola Xhemaili und Svenja Fölmli schiessen die Schweiz zum Sieg über Nordirland.
- Angesichts der Überlegenheit ist das 2:0 aber eine magere Ausbeute.
- Entsprechend herrscht nach dem WM-Quali-Auftakt die Selbstkritik.
Die Schweizer Nati der Frauen gewinnt ihr Auftaktspiel in der WM-Qualifikation: Das Team von Trainer Rafel Navarro setzt sich zuhause in Lausanne gegen Nordirland verdient mit 2:0 durch.
Berauschend war der Auftritt der Schweizer Nati aber nicht wirklich. Nach einem frühen Offensiv-Ansturm und dem Führungstreffer flaute das Spiel dramatisch ab. Einzig die harmlosen Nordirinnen verhinderten, dass die Nati um den Heimsieg zittern musste.

Entsprechend gab sich auch Géraldine Reuteler im SRF-Interview nach dem Spiel selbstkritisch. «Wir haben 2:0 gewonnen, das war sehr wichtig. Es ist der erste Schritt zur WM nach Brasilien. Aber es gibt auf jeden Fall einiges, was man besser machen kann.»
«Noch viel zu arbeiten» für die Schweizer Nati
Dass die Offensiv-Leistung nicht überzeugend war, gibt Reuteler selbst unumwunden zu. «Wir sind ab und zu nicht in den Positionen gewesen, in denen wir hätten sein sollen. Ich glaube, wir könnten heute mehr Tore schiessen.»

«Der letzte Pass, im letzten Drittel einfach noch ein wenig genauer sein», identifiziert sie die Problemzonen. Darauf müsse Trainer Navarro nun besonders achten. «Wir haben noch viel zu arbeiten. Aber so kann es weitergehen.»
Verwirrung um verfrühten Schlusspfiff
Für eine kuriose Szene sorgte unterdessen die Schiedsrichterin: Nach vier der angezeigten fünf Minuten pfeift Shona Shukrula das Spiel ab.
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Dann bemerkt sie ihren Fehler – und lässt nochmals fast zwei Minuten weiterspielen. Da konnte sich auch Reuteler ein Lachen nicht verkneifen. «Das habe ich tatsächlich noch nicht erlebt. Wir waren alle mega verwirrt», so Reuteler.
















