Schweizer Nati – Reuteler: «Einiges, was man besser machen kann»

Mathias Kainz
Mathias Kainz

Lausanne,

Die Schweizer Nati gewinnt zum Start der WM-Qualifikation mit 2:0 gegen Nordirland. Zufrieden ist man mit dem eigenen Auftritt aber nicht.

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Géraldine Reuteler nach dem Sieg über Nordirland. - SRF

Das Wichtigste in Kürze

  • Riola Xhemaili und Svenja Fölmli schiessen die Schweiz zum Sieg über Nordirland.
  • Angesichts der Überlegenheit ist das 2:0 aber eine magere Ausbeute.
  • Entsprechend herrscht nach dem WM-Quali-Auftakt die Selbstkritik.

Die Schweizer Nati der Frauen gewinnt ihr Auftaktspiel in der WM-Qualifikation: Das Team von Trainer Rafel Navarro setzt sich zuhause in Lausanne gegen Nordirland verdient mit 2:0 durch.

Qualifiziert sich die Schweizer Nati für die Frauen-WM 2027?

Berauschend war der Auftritt der Schweizer Nati aber nicht wirklich. Nach einem frühen Offensiv-Ansturm und dem Führungstreffer flaute das Spiel dramatisch ab. Einzig die harmlosen Nordirinnen verhinderten, dass die Nati um den Heimsieg zittern musste.

Schweizer Nati Nordirland WM-Qualifikation
Die Schweizer Nati schlägt Nordirland in der WM-Qualifikation mit 2:0. - keystone

Entsprechend gab sich auch Géraldine Reuteler im SRF-Interview nach dem Spiel selbstkritisch. «Wir haben 2:0 gewonnen, das war sehr wichtig. Es ist der erste Schritt zur WM nach Brasilien. Aber es gibt auf jeden Fall einiges, was man besser machen kann.»

«Noch viel zu arbeiten» für die Schweizer Nati

Dass die Offensiv-Leistung nicht überzeugend war, gibt Reuteler selbst unumwunden zu. «Wir sind ab und zu nicht in den Positionen gewesen, in denen wir hätten sein sollen. Ich glaube, wir könnten heute mehr Tore schiessen.»

Schweizer Nati Nordirland WM-Qualifikation
Zwei Tore waren angesichts der Überlegenheit eine magere Ausbeute für die Schweizer Nati. - keystone

«Der letzte Pass, im letzten Drittel einfach noch ein wenig genauer sein», identifiziert sie die Problemzonen. Darauf müsse Trainer Navarro nun besonders achten. «Wir haben noch viel zu arbeiten. Aber so kann es weitergehen.»

Verwirrung um verfrühten Schlusspfiff

Für eine kuriose Szene sorgte unterdessen die Schiedsrichterin: Nach vier der angezeigten fünf Minuten pfeift Shona Shukrula das Spiel ab.

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Die Schiedsrichterin pfeift das Spiel zu früh ab, bemerkt ihren Fehler ... und pfeift wieder an! - SRF

Dann bemerkt sie ihren Fehler – und lässt nochmals fast zwei Minuten weiterspielen. Da konnte sich auch Reuteler ein Lachen nicht verkneifen. «Das habe ich tatsächlich noch nicht erlebt. Wir waren alle mega verwirrt», so Reuteler.

Kommentare

User #4877 (nicht angemeldet)

Das war ein schlechtes Spiel ! Viel zuviele Fehlpässe und wenige Züge die aufs Tor zielten. Mal sehen was sie heute Abend zeigen in Malta .

User #2143 (nicht angemeldet)

Ohhh ich wusste gar nicht dass es eine Mädchenfussballnationalmannschaft gibt.

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