Olympia 2026: Welche Ski-Cracks haben Olympia-Limite schon erfüllt?
Olympia 2026 rückt näher, das Rennen um die Startplätze ist in vollem Gange. Welche Ski-Cracks sind dabei – wer muss zittern? Hier kommt die grosse Übersicht.

Das Wichtigste in Kürze
- Olympia 2026 steht vor der Türe: Welche Ski-Stars haben die Selektion schon in der Tasche?
- Bei den Speed-Männern herrscht ein Überangebot, bei den Speed-Frauen drückt der Schuh.
- Der Selektionszeitraum endet am 25. Januar 2026, Olympia 2026 startet am 6. Februar.
Am 6. Februar wartet das grosse Jahreshighlight der Wintersportler: Olympia 2026 in Mailand und Cortina steht auf dem Programm. Noch ist die Selektion der Schweizer Delegation nicht abgeschlossen – auch nicht bei den Ski-Cracks.
Vor dem Weltcup-Wochenende in Adelboden BE und Zauchensee (Ö) haben einige Ski-Asse ihr Olympia-Ticket schon auf sicher. Andere müssen zittern – oder in den kommenden Rennen für einen Exploit sorgen.

Die Kriterien: Entweder ein Platz in den Top 7 oder zwei Rangierungen in den Top 15 pro Disziplin. Die Schweiz darf pro Disziplin vier Fahrer nominieren, hat pro Geschlecht elf Plätze zu vergeben.
Wer ist an Olympia 2026 sicher dabei – wer muss zittern? Hier folgt die grosse Übersicht.
Männer
In der Abfahrt hat die Schweiz bereits jetzt ein Überangebot. Marco Odermatt, Alexis Monney, Franjo von Allmen, Niels Hintermann und Alessio Miggiano haben die Kriterien allesamt erfüllt. Marco Kohler und Stefan Rogentin haben zudem je einen Platz in den Top 15 geholt.

Das gilt auch für den Super-G: Marco Odermatt, Franjo von Allmen, Alexis Monney, Stefan Rogentin und Loïc Meillard haben die Quali bereits im Sack. Einer wird also zuschauen müssen.
Das Schweizer Quartett für den Riesenslalom scheint hingegen fix: Top-Favorit Marco Odermatt hat sein Ticket ebenso sicher, wie Luca Aerni, Thomas Tumler und Loïc Meillard.

Dafür wären im Slalom noch Plätze zu vergeben: Nur Tanguy Nef und Loïc Meillard haben die Kriterien erfüllt. Daniel Yule und Matthias Iten weisen immerhin je einen Rang in den Top 15 auf.
Frauen
In der Abfahrt sieht es bei den Schweizerinnen düster aus. In Abwesenheit von Lara Gut-Behrami und Michelle Gisin kann bisher niemand überzeugen. Weltmeisterin Jasmine Flury und Malorie Blanc haben bisher eine Platzierung in den Top 15 vorzuweisen. Schafft Corinne Suter bei ihrem Comeback noch den Sprung auf den Olympia-Zug?

Auch im Super-G zeigt sich, dass die Speed-Frauen eine schwierige Saison erleben. Nur Malorie Blanc hat ihr Ticket auf sicher. Allerdings standen bisher auch erst zwei Super-Gs auf dem Kalender, zwei folgen noch vor Olympia 2026.

Teamleaderin Camille Rast ist die einzige Schweizerin, die sich ihr Ticket im Riesenslalom schon gesichert hat. Dahinter wird wohl auch Wendy Holdener nominiert – es bleiben also noch zwei offene Plätze.
Rast und Holdener sind es auch, die die Limite im Slalom erfüllt haben. In den beiden verbleibenden Rennen will sich unter anderem Mélanie Meillard das Ticket sichern.
Das Ski-Programm bei Olympia 2026
7. Februar: Abfahrt der Männer (11.30 Uhr)
8. Februar: Abfahrt der Frauen (11.30 Uhr)
9. Februar: Team-Kombi der Männer (10.30/14 Uhr)
10. Februar: Team-Kombi der Frauen (10.30/14 Uhr)
11. Februar: Super-G der Männer (11.30 Uhr)
12. Februar: Super-G der Frauen (11.30 Uhr)
14. Februar: Riesenslalom der Männer (10.00/13.30 Uhr)
15. Februar: Riesenslalom der Frauen (10.00/13.30 Uhr)
16. Februar: Slalom der Männer (10.00/13.30 Uhr)
18. Februar: Slalom der Frauen (10.00/13.30 Uhr)












