Olympia 2026

    Olympia 2026: So viel kassiert Franjo von Allmen für Goldmedaillen

    Franjo von Allmen (24) räumt bei Olympia 2026 ab und gewinnt dreimal Gold. Dafür winken dem Berner Oberländer Prämien im sechsstelligen Bereich.

    Olympia 2026
    Dreimal Gold: Franjo von Allmen war der erfolgreichste Schweizer Athlet bei Olympia 2026. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Olympia-Prämien sind von Land zu Land ganz unterschiedlich.
    • Franjo von Allmen darf sich nach Dreifach-Gold über einen schönen Batzen freuen.
    • In den USA reicht alleine die Teilnahme für eine Art Lebensversicherung.

    Gold in der Abfahrt, Gold im Super-G und Gold in der Team-Kombi. Franjo von Allmen stellt bei Olympia 2026 alle in den Schatten.

    Der Dreifach-Triumph lohnt sich für den 24-Jährigen auch finanziell. Alleine durch die Prämien von Swiss Olympic kassiert er mächtig ab.

    Olympia 2026
    Franjo von Allmen darf sich nach Olympia 2026 über eine stattliche Prämie freuen. - keystone

    Für die Goldmedaille in den Einzelrennen kriegt von Allmen je 50'000 Franken. Und für den Sieg in der Team-Kombi gibt es 75'000 Franken, welche er sich mit Tanguy Nef teilt.

    Addiert ergibt das eine satte Olympia-Prämie von 137'500 Franken.

    Auto und Wohnung in Polen

    Die Bonuszahlungen für Athletinnen und Athleten sind in den verschiedenen Ländern unterschiedlich hoch. Die Schweiz befindet sich punkto Prämien im Mittelfeld.

    Findest du die Schweizer Olympia-Prämie angemessen?

    Besonders lukrativ sind die Olympischen Spiele für Teilnehmende aus Singapur. Dort winken bei einer Goldmedaille gemäss «Forbes» umgerechnet gut 600'000 Franken.

    Und auch Polen zeigt sich spendabel. Für den Sieg gibt es eine Sofortprämie von rund 162'000 Franken. Aber das ist noch nicht alles.

    Olympia 2026
    Der Pole Kacper Tomasiak holte bei Olympia 2026 drei Medaillen. - keystone

    Hinzu kommt eine monatliche «Pensionszahlung» ab dem 40. Lebensjahr sowie ein Toyota Corolla, eine Zweizimmerwohnung und ein Gemälde. Auch Schmuck und ein Gutschein für Ferien sind im «Gold-Package» enthalten.

    Dumm nur: In Italien blieb Polen ein Triumph verwehrt. Dreimal musste man sich mit Silber begnügen.

    Sonderfall USA

    Die USA vergüten eine Goldmedaille mit umgerechnet knapp 29'000 Franken. Allerdings wurde zuletzt zusätzlich ein neues Prämien-System entwickelt, welches 2026 erstmals zum Zug kam.

    Alles basiert auf einer 100-Millionen-Dollar-Spende von Milliardär Ross Stevens. Er ist Gründer der Stone Ridge Holdings Group und überwies diesen Betrag an das amerikanische Olympische und Paralympische Komitee (USOPC).

    Olympia 2026
    Das US-Team war bei Olympia mit einer Delegation von 232 Sportlerinnen und Sportlern am Start. - keystone

    Das neue Prämienmodell ist nicht an Erfolg geknüpft. Es gilt dabei das olympische Motto: «Dabeisein ist alles.»

    US-Athletinnen und US-Athleten, die sich für Olympia qualifizieren, kassieren eine Prämie in der Höhe von umgerechnet 154'000 Franken. Allerdings ist die Auszahlung streng geregelt, wie die «Bild» berichtet.

    Die erste Hälfte wird frühestens 20 Jahre nach der Teilnahme ausgeschüttet oder wenn das 45. Lebensjahr erreicht ist.

    USA Olympia 2026
    Die USA durften sich bei Olympia 2026 über zwölf Goldmedaillen freuen. - keystone

    Die zweite Hälfte wird erst nach dem Tod der Sportlerin oder des Sportlers an deren Familie bezahlt. Eine Art Lebensversicherung also.

    Neben der Olympia-Quali gibt es für die Ausschüttung eine einzige Bedingung: Die Prämie kassiert nur, wer nicht mehr als eine Million US-Dollar (ca. 772'000 Franken) jährlich verdient.

    Kommentare

    User #9690 (nicht angemeldet)

    Immer dieses gejammer wegen Klimawandel , Umweltverunreinigung und immer die grosse Angst um di ach so geliebte Wildnis . Und wenn die Tiere geschossen werden , kräht kein Hahn danach ! Das ist scheinbar normal ! Das ist doch nur der pure Neid , das manche Geld verdienen und manche nicht ! Der Berg bleibt ja da ab verändert durch Pisten oder Maschinen , umd die 3 bis 4 Tage wo die Rennen stattfinden glaube ich nicht dass das die Tiere grösser stört ! Schlimmer sind Skitourenfahrer , Wanderer , Biker und Schneeschuhläufer , diese sollte man verbieten !

    User #5344 (nicht angemeldet)

    Dieser Sport sollte weltweit aus Naturschutzgründen verboten sein

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