Futsal Minerva krönt sich zum Cupsieger
Mit einem eindrücklichen 7:1-Erfolg über Benfica Rorschach sichert sich Futsal Minerva in Bern den vierten Cupsieg der Vereinsgeschichte.

Wie Futsal Minerva berichtet, erlebte Bern am Samstagabend einen grossen Futsalfesttag. In der Weissensteinhalle traf Ligaprimus Futsal Minerva im Final des Swiss Futsal Cups auf Benfica Rorschach.
Die Rollen waren verteilt – hier der Serienmeister und Tabellenführer, dort der kämpferische Aussenseiter aus der Ostschweiz. Doch Finals schreiben ihre eigenen Geschichten. Und diese Geschichte wurde von Beginn an in Blau und Gelb erzählt.
Blitzstart legt den Grundstein
Minerva brauchte keine Anlaufzeit. Gerade einmal drei Minuten waren gespielt, als Dragan Tomic auf der rechten Seite angespielt wurde. Ohne zu zögern zirkelte er den Ball mit seinem starken linken Fuss sehenswert unter die Latte – 1:0. Ein Tor wie ein Ausrufezeichen.
Und es kam noch dicker für Benfica. Nur Sekunden später setzte sich Luis Fernando auf der Grundlinie durch, zog die gegnerische Defensive auf sich und legte mustergültig zurück auf Vitor Hugo De Almeida Eleotério.
Der Brasilianer musste nur noch einschieben – 2:0. Ein Doppelschlag, der die Halle früh zum Beben brachte.
Minerva in Spiellaune
Minerva kombinierte flüssig, variabel und mit jener Selbstverständlichkeit, die diese Mannschaft seit Jahren auszeichnet. In der 13. Minute war es Captain Roald Halimi, der nach sehenswerter Ballstafette aus kurzer Distanz zum 3:0 einschob.
Kaum hatten sich die Ostschweizer etwas gesammelt, erhöhte Elias Kägi mit einem wuchtigen Vorstoss durch die Mitte und einem beherzten Abschluss im Rutschen auf 4:0. Tempo, Präzision, Entschlossenheit – Minerva zeigte Futsal auf höchstem Niveau.
Dominanz auch nach der Pause
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert. In der 22. Minute fasste sich Ryan Gomes De Oliveira nach einem kurz ausgeführten Einkick ein Herz und hämmerte den Ball unhaltbar in die untere Ecke – 5:0.
Für einen besonderen Moment sorgte wenig später Torhüter Pablo Silva. Der Schlussmann überquerte mit dem Ball am Fuss die Mittellinie und zog mit dem Vollrist ab. Der Ball klatschte ans Gebälk, sprang an den gegnerischen Goalie und von dort ins Tor – 6:0.
Ein Treffer, der sinnbildlich für die Spielfreude und das Selbstvertrauen dieser Mannschaft stand. Benfica kämpfte aufopferungsvoll, doch in den Schlussminuten schwanden die Kräfte.
Antonio Fernandez Encinas nutzte eine weitere sehenswert herausgespielte Kombination zum 7:0. Der Ehrentreffer zum 7:1 durch Laurin Arpagaus kurz vor Schluss änderte nichts mehr am Kräfteverhältnis.
Ein Titel mit Signalwirkung
Mit dem 7:1-Endstand sichert sich Futsal Minerva den vierten Cupsieg der Vereinsgeschichte. Es ist ein weiterer Beweis für die aussergewöhnliche Konstanz dieses Vereins, der sich mit Mut, Stolz und Leidenschaft an der Spitze des Schweizer Futsals etabliert hat.
Bern darf stolz sein. Und Minerva? Die Mannschaft ist hungrig auf mehr.






