Olympia 2026 – Odermatt gefrustet: «Vierter Platz ist schon Sch...»

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Italien,

Marco Odermatt muss sich bei Olympia 2026 in der Abfahrt mit Rang vier begnügen. Der Nidwaldner ärgert sich über «Leder» in der Königsdisziplin.

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Marco Odermatt nach Platz vier in der Olympia-Abfahrt. - srf

Das Wichtigste in Kürze

  • Marco Odermatt geht in der Olympia-Abfahrt als Vierter leer aus.
  • Auf Bronze fehlen nur zwei Zehntelsekunden.
  • Der Nidwaldner ärgert sich – hat aber noch zumindest zwei Medaillen-Chancen.

Die Schweiz eröffnet Olympia 2026 in Mailand und Cortina direkt mit einer Goldmedaille: Franjo von Allmen triumphiert in der Abfahrt der Männer in Bormio. Ein knappes Jahr nach dem WM-Titel krönt sich der Berner Oberländer damit zum Olympiasieger.

Holt sich Marco Odermatt dafür eine Medaille im Super-G?

Von Allmen setzt sich auf der berüchtigten «Stelvio» vor zwei Italienern durch. Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni holt mit zwei Zehntelsekunden Rückstand Silber. Altmeister Dominik Paris veredelt seine Karriere als Dritter mit der ersten olympischen Medaille.

Und Marco Odermatt? Der Ski-Überflieger belegt den undankbarsten aller Ränge – er wird in seiner Herzens-Disziplin Vierter. Auf Edelmetall fehlen ihm zwei Zehntel, auf die Goldene verliert er ganze 0,7 Sekunden.

Marco Odermatt Olympia 2026
Marco Odermatt startet mit einem Dämpfer in Olympia 2026. - keystone

Entsprechend gross ist der Frust beim Nidwaldner nach dem Rennen. «Vierter bei Olympischen Spielen ist schon scheisse», gibt sich Odermatt im «SRF»-Interview offen. «Das ist der blödeste Platz, den man haben kann.»

«Noch zwei bis drei Chancen» bei Olympia 2026

Nach der knappen Kitzbühel-Niederlage gegen Franzoni ist es der zweite emotionale Tiefschlag für Odermatt. Und der zeigte sich etwas ratlos. «Im Ziel war ich zufrieden. Ich wüsste nicht, wie ich schneller fahren könnte», gab Odermatt zu.

Marco Odermatt Olympia 2026
Marco Odermatt gratuliert Franjo von Allmen bei Olympia 2026 zu Gold. - keystone

Als kleiner Trost bleiben ihm noch der Super-G und der Riesenslalom, wo er Titelverteidiger ist. «Logisch, das tut weh, das muss ich anschauen und abhaken. Es gibt noch zwei bis drei Chancen», so Odi. Er legt sich noch nicht fest, ob er am Montag bei der Team-Kombi startet.

Kommentare

User #1678 (nicht angemeldet)

Was für ein dummer Titel! Im Gegensatz zu NAU reduziert sich die Schweizer Ski- Mannschaft nicht auf Odermatt.

User #3917 (nicht angemeldet)

Odermatt und von Allmen sind großartige Skifahrer sowie Meillard Monnet und alle andern. Hut ab aber gewinnen kann nur einer und das ist so. Der schnellste gewinnt. Mich freute immer unser Skifahrer zu sehen. Danke für Euren Einsatz. Immer schön zu sehen. Egal wer gewinnt.

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