Olympia 2026: Franjo holt sich Olympia-Gold – Odi undankbarer Vierte

Christoph Böhlen
Christoph Böhlen

Italien,

Franjo von Allmen holt sich Abfahrts-Gold bei Olympia 2026. Marco Odermatt wird undankbarer Vierter. Hier findets du den Ticker zum Nachlesen.

Olympia 2026
Franjo von Allmen jubelt nach seiner Abfahrts-Leistung. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schweiz darf bei Olympia 2026 erstmals jubeln.
  • Franjo von Allmen holt Abfahrts-Gold, Odermatt (4.) und Monney (5.) verpassen das Podest.
  • Stefan Rogentin kann nicht mit den Schnellsten mithalten und büsst über zwei Sekunden ein.

Endstand

1 Franjo von Allmen

2 Giovanni Franzoni +0,20

3 Dominik Paris +0,50

4 Marco Odermatt +0,70

5 Alexis Monney +0,75

23 Stefan Rogentin +2,57

Olympia 2026
Die Top 30 der Abfahrt bei Olympia 2026. - fisski

Das Rennen im Ticker

35 – Cormac Comerford: Den Abschluss macht der Ire Comerford. Zwölf Sekunden und das Motto «Dabei sein ist alles» gilt für den Iren.

35 – Dmytro Shepiuk: Der Ukrainer übernimmt den letzten Platz im Zwischenklassement, er büsst acht Sekunden ein.

34 – Elvis Opmanis: Mit dem Letten steht der drittletzte Athlet am Start. Er verliert über sieben Sekunden.

33 – Arnaud Alessandria: Der Fahrer aus Monaco verliert noch etwas mehr Zeit als Szollos, es sind 5,54 Sekunden.

32 – Barnabas Szollos: Der Israeli verliert über fünf Sekunden.

31 – Marco Pfiffner: Der einzige Liechtensteiner am Start startet oben gut, kann aber dann nicht mithalten. Im Ziel sammeln sich über 4 Sekunden an.

30 – Martin Cater: Auch der Slowene zeigt einen soliden Auftritt, er verliert 1,9 Sekunden – Zwischenrang 16.

29 – Sam Morse: Kann der nächste US-Amerikaner an die Fahrt von Kyle Negomir (10.) anknüpfen? Nicht ganz, er fährt auf Rang 18.

Franjo von Allmen holt Olympia-Gold!

Wir dürfen uns jetzt sicher sein: Die Zeit von Franjo von Allmen ist nicht mehr zu knacken, er holt sich den Abfahrts-Olympiasieg. Hier geht es zum Renn-Bericht.

28 – Simon Jocher: Der erste und einzige Deutsche am Start verliert schon früh viel Zeit und kann diese auch nicht aufholen. Bis ins Ziel sind es 2,4 Sekunden.

27 – Kyle Negomir: Auch Negomir rüttelt nicht mehr am Zwischenklassement, aber er zeigt mit Zwischenrang zehn eine starke Leistung.

26 – Jeffrey Read: Der letzte Kanadier am Start übernimmt den derzeit «begehrten» 21 Zwischenrang, er büsst 2,95 Sekunden ein.

25 – Stefan Babinsky: Der vierte und letzte Österreicher verliert über drei Sekunden und belegt Zwischenrang 21.

24 – Alban Elezi Cannaferina: Der talentierte Franzose fährt auf der Stelvio nicht um die Medaillen. Sein Olympia-Debüt endet auf Zwischenrang 21 (+3,29).

23 – Jan Zabystran: Der Tscheche büsst schon oben fast eine Sekunde ein, im Ziel sind es 2,78 Sekunden. Platz 20.

22 – Brodie Seger: Auch der dritte Kanadier sorgt nicht für eine Exploit. Seger verliert 3,35 Sekunden.

Franjo von Allmen steht kurz vor Abfahrts-Gold

Franjo von Allmen
Franjo von Allmen steht vor seinem grössten Triumph. - keystone

21 – Raphael Haaser: Der dritte Österreicher kann mit Kriechmayr (6.) und Hemetsberger (7.) nicht mithalten. Er fährt auf Zwischenrang 14.

20 – Stefan Rogentin: Der vierte und letzte Schweizer am Start. Rogentin sticht im Training Niels Hintermann aus und sichert sich so seinen Startplatz. Mit den Medaillenrängen hat Rogentin aber nichts zu tun, der Bündner verliert 2,57 Sekunden.

19 – Miha Hrobat: Dem Slowenen, letzte Saison noch in Topform, gelingt auf der Stelvio kein Exploit. Bis ins Ziel büsst Hrobat 1,69 Sekunden ein, das ist Zwischenrang 11.

18 – Elian Lehto: Der Finne, der mit dem Schweizer Team trainiert, hat mit den Medaillenrängen nichts zu tun. Für Lehto ist es Zwischenrang 15.

17 – Cameron Alexander: Die Kanadier sind geschlagen. Nach James Crawford gelingt auch Cameron Alexander kein Exploit. Er verliert über 1,88 Sekunden.

16 – Adrian Smiseth Sejersted: Mit dem Norweger haben wir den zweiten Ausfall bei der Olmypia-Abfahrt. Er plagt sich seit Crans-Montana mit einer Schulterverletzung herum und scheidet aus.

Franjo von Allmen
Franjo von Allmen zeigt eine Traumfahrt bei der Olympia-Abfahrt. - keystone

15 – Florian Schieder: Der vierte Italiener, als Geheimtipp gehandelt, enttäuscht beim Heimrennen. Schieder büsst 1,96 Sekunden ein und fährt auf Zwischenrang 12.

14 – Mattia Casse: Im Gegensatz zu den Landsmännern auf dem Podest kann Casse nicht angreifen. Der Italiener fährt auf Zwischenrang 10 und zählt zu den Geschlagenen.

13 – Ryan Cochran-Siegle: Dem US-Amerikaner gelingt kein Angriff auf das Podest. Er büsst über zwei Sekunden ein und fällt weit zurück.

Paris und Franzoni stossen Marco Odermatt vom Podest

12 – Dominik Paris: Was gelingt dem Routinier auf seiner Lieblingsstrecke? Paris ist oben schneller als Franjo, büsst dann aber ein. Bis ins Ziel sind es fünf Zehntel, er schubst Odi vom Podest.

Giovanni Franzoni
Giovanni Franzoni stellt die zweitbeste Zeit auf. - keystone
Olympia 2026
Franjo von Allmen jubelt nach seiner Abfahrts-Leistung. - keystone

11 – Giovanni Franzoni: Jetzt kommen die grössten Gegner der Schweizer: Shootingstar Franzoni eröffnet den Reigen der Italiener und zeigt eine starke Fahrt. Für von Allmen reicht es nicht, aber er verdrängt Odermatt von Platz 2 – und Monney vom Podest.

10 – Nils Allegre: Auch der nächste Franzose kann kann mit Franjo von Allmen nicht mithalten. Im Ziel ist es Rang 6, das Schweizer Trio bleibt vorne.

9 – Vincent Kriechmayr: SRF-Experte Beat Feuz legt sich fest: Franjo von Allmens Fahrt ist nicht zu toppen. Erster Vergleich: Die Fahrt von Vincent Kreichmayr, der oben gut mithalten kann. Bis ins Ziel sammelt sich aber ein Rückstand an, er fällt hinter das Schweizer Trio zurück.

Franjo von Allmen übernimmt Führung mit Traumfahrt

8 – Franjo von Allmen: Der Dritte des Dreier-Päcklis! Und von Allmen startet nochmal schneller als Teamkollege Odermatt. Der Berner Oberländer zeigt eine Traumfahrt und übernimmt die Führung! Drei Schweizer liegen damit vorne!

7 – Marco Odermatt: Der grosse Favorit auf Olympia-Gold legt oben bärenstark los, ist über vier Zehntel schneller als Teamkollege Monney. Bis ins Ziel beträgt der Vorsprung noch fünf Hundertstel.

Alexis Monney
Alexis Monney auf der Stelvio. - keystone

6 – Alexis Monney: Jetzt geht es um die Medaillen, mit Monney kommt der erste des Schweizer Dreier-Päcklis. Der Bormio-Sieger büsst aber bei der zweiten Zwischenzeit vier Zehntel ein. Bis ins Ziel holt Monney auf, es reicht für die Führung.

5 – Nils Alphand: Gelingt Muzatons Teamkollege eine bessere Fahrt? Der Start gelingt Alphand gut, dann büsst aber auch er ein. Hemetsberger bleibt in Führung, Alphand übernimmt Zwischenrang vier.

4 – Maxence Muzaton: Auch dem Franzosen gelingt keine optimale Fahrt. Der Kitzbühel-Dritte verliert bis zur dritten Zwischenzeit viel, dann stürzt Muzaton auch noch. Glück für den Franzosen: Er bleibt unverletzt.

3 – Bryce Bennett: Gleich der nächste Nordamerikaner, der sich die Stelvio runterstürzt. Der US-Amerikaner kann die Zeit von Hemetsberger auch nicht knacken, Bennett büsst über acht Zehntel ein.

Olympia 2026
James Crawford auf der Pista Stelvio. - keystone

2 – James Crawford: Der Kanadier ist oben scheller als Hemetsberger, dann büsst er aber Zeit ein. Crawford gelingt keine optimale Fahrt, er verliert bis ins Ziel 42 Hundertstel auf Hemetsberger.

1 – Daniel Hemetsberger: Der Österreicher, der im zweiten Training übel gestürzt ist, eröffnet das Rennen. Hemetsberger muss mit Schmerzmitteln starten und setzt mit 1:52,58 die erste Richtzeit.

Olympia 2026
Die Schweizer Fans in Bormio sind bereit. - keystone

Diese Schweizer stehen am Start

6 Alexis Monney

8 Franjo von Allmen

20 Stefan Rogentin

Holen die Schweizer Abfahrer heute Olympia-Gold?

Vor dem Rennen

Olympia 2026 startet am Samstag gleich mit einem absoluten Hammer: Die Abfahrt der Männer steht um 11.30 Uhr auf dem Programm. Das Schweizer Speed-Team geht als Top-Favorit an den Start – Experten rechnen mit einem erbitterten Zweikampf mit den Italienern.

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Marco Odermatt sieht ein starkes italienisches Team. - SRF

Doch vor wem fürchten sich unsere Speed-Spezialisten selbst? Marco Odermatt hält gegenüber «SRF Sport» fest, dass die Lokalmatadoren klar «ein grosser Gegner» seien.

«Sie haben eine brutal starke Mannschaft: Von Paris als Routinier, der hier immer Favorit ist. Oder auch Franzoni als Newcomer, der die Lockerheit und keinen Druck hat.»

Beat Feuz traut Marco Odermatt viermal Gold zu

Beat Feuz wird am Samstag als amtierender Olympiasieger in der Abfahrt abgelöst: Der Triumphator von Peking ist bei Olympia 2026 «nur» noch als TV-Experte im SRF mit dabei.

Beat Feuz Olympia 2026
Beat Feuz sieht bei Olympia 2026 einen grossen Favoriten. - keystone

«Marco Odermatt kann der Star der Spiele werden», orakelt Feuz gegenüber der «Kronen Zeitung». Für den Schweizer gebe es bei den Winterspielen kein Limit. «Ich halte auch viermal Gold für möglich. Aber dafür muss sehr viel zusammenpassen», warnt Feuz.

Der 38-Jährige sieht aber auch einen Österreicher als potenziellen Herausforderer auf der berüchtigten «Stelvio» in Bormio: Vincent Kriechmayr könne die zuletzt nicht gerade vom Erfolg verwöhnten Österreicher erlösen.

Kommentare

User #1678 (nicht angemeldet)

Was für ein dummer Titel! Im Gegensatz zu NAU reduziert sich die Schweizer Ski- Mannschaft nicht auf Odermatt.

User #3917 (nicht angemeldet)

Odermatt und von Allmen sind großartige Skifahrer sowie Meillard Monnet und alle andern. Hut ab aber gewinnen kann nur einer und das ist so. Der schnellste gewinnt. Mich freute immer unser Skifahrer zu sehen. Danke für Euren Einsatz. Immer schön zu sehen. Egal wer gewinnt.

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