Zugchaos in Bologna – Verdacht auf Sabotage
Einen Tag nach der Eröffnung der olympischen Winterspiele in Italien kommt es in Bologna zu Zug-Problemen. Ein Sabotage-Akt soll Schuld daran sein.

Das Wichtigste in Kürze
- In Bologna soll es einen Sabotageakt an Zug-Kabeln gegeben haben.
- Bologna ist ein wichtiger Knotenpunkt im ÖV in Italien.
- Die Ermittlungen laufen.
Verspätungen, Ausfälle und ein Verdacht: In Bologna kommt es einen Tag nach der feierlichen Eröffnung von Olympia 2026 zu Problemen.
Durchtrennte Leitungen und Kabel führen gemäss italienischen Medien dazu, dass mit über zwei Stunden Verspätung im Bahnverkehr zu rechnen ist. Einige Züge fallen gar ganz aus.

Auf der Strecke zwischen der Grossstadt Bologna und Padua im Norden wurde nach Angaben der Behörden ein «rudimentärer Sprengkörper» auf einer Weiche gefunden.
Auf derselben Strecke wurde entdeckt, dass Stromkabel in einem Schacht durchtrennt wurden. Auf der Strecke zwischen Bologna und Ancona geriet in der Nähe des Bahnhofs von Pesaro eine Stromkabine in Brand.
Es bestehe der Verdacht auf einen Sabotage-Akt, so die Ermittler. Im Einsatz stand neben der Polizei auch die Spezialeinheit Digos, die auf Terror- und Extremismusbekämpfung spezialisiert ist.
Zumindest in Pesaro wird vermutet, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde.
In Frankreich hatten Unbekannte kurz vor Eröffnung der Spiele im Juli 2024 koordinierte Brandanschläge auf das Netz der TGV-Hochgeschwindigkeitszüge verübt. Durch zerstörte Signalanlagen und Kabel wurden drei der vier Hauptstrecken lahmgelegt.










