US-Rodlerin Sophia Kirkby sucht bei Olympia die grosse Liebe
Sophia Kirkby sieht sich selbst als begehrteste Junggesellin im olympischen Dorf. Die 24-Jährige will bei den Winterspielen Dating-Plattformen nutzen und gibt auch Fans eine Chance.

Nach ihrem Start bei der olympischen Premiere der Doppelsitzerinnen am kommenden Mittwoch (19.40 Uhr) hat sie vor allem den Valentinstag drei Tage später im Visier. «Ich bin Single und dachte, es wäre interessant für die Leute, das Dating-Leben einer Olympionikin während der Spiele mitzuerleben. Es passt perfekt, denn der Valentinstag fällt mitten in die Spiele», sagte Kirkby, die sich nach ihrem Wettkampf noch «etwa anderthalb Wochen Zeit gibt, einfach mal als Erwachsene auf einem Spielplatz zu sein». So werde sie auch auf Dating-Plattformen aktiv sein.
Kirkby weiss recht genau, was sie will. «Beim Rodeln kenne ich schon alle. Bobfahren – das mache ich nicht noch mal. Skeleton – ich glaube, die haben alle Freundinnen. Beim Curling – ich weiss nicht, wie die Athleten so sind, aber ich stelle mir einfach lauter Väter vor», sagte die US-Rodlerin. «Wenn ich also keine Olympioniken finde, bin ich sehr offen für Dates mit Fans», betonte Kirkby, die sich selbst als Live-Version von «Olympia-Bachelorette» sieht.
Die begeisterte Töpferin, die handgefertigte Kaffeetassen mit Olympia-Motiven vorbereitet hat und auch als «Pin-Königin» im olympischen Dorf unterwegs ist, musste im vergangenen Jahr einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen. Ihr Vater starb an Krebs. Nun trägt sie auf ihrem Handschuh eine Botschaft von ihm: «Ich wäre überglücklich, wenn du es ins Olympia-Team schaffen würdest.»
Ihr Vater sei der Hauptgrund, warum sie diesen Sport betreibe. «Er war Bobfahrer bei der US Air Force und hat mich zum Rodeln gebracht. Es schmerzt mich sehr, dass er es nicht bis zum Ende geschafft hat. Wir hatten eine sehr enge Vater-Tochter-Beziehung», sagte Kirkby, die 2022 und 2024 bei der WM Bronze im Doppelsitzer holte.














