Olympia 2026: Diese Medaillen winken uns bei Olympia noch
Die Schweizer Ski-Männer räumen bei Olympia 2026 gross ab. Der Blick auf das restliche Programm zeigt: Es ist noch einiges an Edelmetall drin für die Schweiz.

Das Wichtigste in Kürze
- Bei Olympia 2026 holt die Schweiz bisher zehn Medaillen.
- Bis Sonntag hat unsere Delegation aber noch mehrere Chancen auf Edelmetall.
- Hier kommt der grosse Medaillen-Check.
Tag 11 von Olympia 2026 ist in vollem Gange – die Winterspiele biegen schon bald in den Endspurt ab. Mit Loïc Meillard (29) sorgt ein Schweizer Ski-Ass am Montag erneut für Gold-Jubel: Sein Slalom-Triumph bringt uns die zehnte Medaille – bereits die fünfte in Gold.

Es sind bisher die Schweizer Ski-Männer, die den Medaillenspiegel prägen: Von zehn Medaillen fahren Meillard, Franjo und Co. deren acht ein.
Mathilde Gremaud (26, Gold im Slopestyle) und Gregor Deschwanden (34, Bronze im Skispringen) sind bisher die einzigen «Nicht-Alpinen», die abliefern.

Mit dem Slalom endet das Programm der Ski-Fahrer. Stellt sich die Frage: Wer vergössert bis Sonntag die Schweizer Medaillen-Ausbeute? Die gute Nachricht: Wir haben noch einige heisse Eisen im Feuer! Hier kommen unsere grössten Edelmetall-Hoffnungen:
Ski alpin: Rast und Holdener greifen im Slalom an
Schon am Mittwoch wartet der Slalom der Frauen. Und obwohl die Swiss-Ski-Fahrerinnen bisher nicht geglänzt haben, stehen die Chancen auf Edelmetall gut.
Camille Rast (26) ist hinter Mikaela Shiffrin die beste Slalom-Fahrerin der Saison. Sie gewinnt in Kranjska Gora und fährt zudem viermal auf das Podest.

Wendy Holdener (32) schafft es zwar in dieser Saison «nur» einmal auf das Weltcup-Podest (Platz drei in Kranjska Gora). Doch Holdener ist an Grossanlässen immer eine Medaillen-Kandidatin: Fünf Olympia- und neun WM-Medaillen sprechen eine deutliche Sprache. Für den Slalom hat Wendy sogar auf den Olympia-Riesen verzichtet.
Slalom: Mittwoch, 17. Februar. 1. Lauf: 10 Uhr, 2. Lauf: 13.30 Uhr
Aerials-Star Noé Roth: «Ziel ist schon Gold»
Schon heute startet die Aerials-Quali bei den Freestyle-Männern. Mit Noé Roth (25) steht dabei ein Schweizer am Start, der Chancen auf Edelmetall hat.
Der zweifache Weltmeister hat keine überragende Weltcup-Saison hinter sich. Doch er sagt bei SRF: «Ich bin mit jeder Medaille zufrieden, aber das Ziel ist schon Gold.»

Auch Pirmin Werner (26) rechnet sich Chancen auf Edelmetall aus: «Das Ziel ist klar: eine Medaille.»
Aerials: Finals am Donnerstag, 19. Februar ab 11.30 Uhr.
Krönt Fanny Smith ihre Snowboardcross-Karriere?
Gute Chancen auf eine Medaille hat auch Fanny Smith (33) bei ihren fünften (!) Olympischen Spielen. Im Skicross steht sie in dieser Saison schon viermal auf dem Podest, zudem hat sie schon zweimal Olympia-Bronze geholt.

Bei den Männern ist die Chance auf Edelmetall etwas kleiner, trotzdem hat die Schweiz drei heisse Eisen im Feuer. Routinier Alex Fiva (40) ist gemessen an den bisherigen Saison-Ergebnissen der grösste Trumpf.

«Mister Grossanlass» Ryan Regez (33) ist aber ebenso am Start, wie Tobias Baur (28). Letzterer wurde in der laufenden Saison zweimal Dritter.
Skicross Frauen: Freitag, 20. Februar, ab 10 Uhr.
Skicross Männer: Samstag, 21. Februar, ab 10 Uhr
Schweizerin ist grosse Favoritin bei Olympia-Debüt
Mit Ski-Bergsteigen feiert eine Disziplin bei Olympia 2026 ihre Premiere. Und dort geht bei den Frauen mit Marianne Fatton (30) die grosse Favoritin an den Start. Alles andere als eine Medaille wäre eine Enttäuschung.

Bei den Männern hat Jon Kistler (22) ebenfalls Chancen auf eine Medaille. Einerseits solo – aber am Wochenende auch im Mixed-Team-Event an der Seite von Fatton.
Ski-Bergsteigen, Sprint Männer & Frauen: Donnerstag, 19. Februar, ab 09.50 Uhr
Ski-Bergsteigen, Mixed-Staffel: Samstag, 21. Februar, ab 13.30 Uhr
Curler sind heiss – Eisgenossinnen fehlt nur noch ein Sieg
Bleiben noch die Team-Sportarten, in denen die Schweiz um Edelmetall kämpfen wird. Bei den Eishockey-Männern braucht es angesichts der starken Konkurrenz wohl ein kleines Eishockey-Wunder. Die Hockey-Frauen hingegen greifen im kleinen Final gegen Schweden nach Bronze – eine durchaus realistische Aufgabe.

Und wie sieht es im Curling aus? Die Männer stehen in der Round Robin noch makellos da – Godl wird über das Team von Yannick Schwaller führen.
Die Frauen haben vier von sechs Partien für sich entschieden und sind noch im Rennen für die Halbfinals. Auch hier ist eine Medaille für Silvana Tirinzoni und Co. in Reichweite.
Eishockey, Spiel um Platz 3 der Frauen: Donnerstag, 19. Februar, ab 14.40 Uhr.
Curling-Turnier der Männer und Frauen weiter im Gang,
Fazit: Vier bis sechs weitere Medaille sind für die Schweizer Delegation bei Olympia 2026 durchaus in Reichweite. 2022 holte sich die Schweiz starke 15 Medaillen – geht alles auf, wird die Marke bis Sonntag sogar übertroffen!
















