Olympia 2026: Jetzt spricht Meillard-Coach über Jubel-Kritik
Atle Lie McGrath fädelt an Olympia 2026 ein, der Trainer von Loïc Meillard jubelt vor ihm los. Thierry Meynet äussert sich zur Kritik aus Norwegen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Thierry Meynet äussert sich zur Kritik an seinem Gold-Jubel.
- «Ich habe mich für Loïc gefreut – Slalom ist eine gnadenlose Disziplin.»
Als Atle Lie McGrath an Olympia 2026 einfädelt, jubelt der Schweizer Slalom-Coach Thierry Meynet los. Sein Schützling Loïc Meillard gewinnt die Goldmedaille.
Dass es der langjährige Trainer vor den Augen des Halbzeit-Führenden McGrath tut, sorgt in Norwegen für rote Köpfe.

«Ich hätte das nicht gemacht, wenn ich Trainer gewesen wäre», sagte Norwegens Ski-Legende Kjetil André Aamodt im «NRK»-Studio. «Er kümmert sich nur um die Schweiz und sich selbst», fügt seine Kollegin, die Ex-Skifahrerin Maria Tviberg an.

Gegenüber «VK» erklärt sich nun Meynet. «Ich sah den Einfädler nicht. Ich wartete zwanzig Sekunden – was hätte ich dann tun sollen?»
«Wofür soll ich mich entschuldigen?»
Weiter: «Ich habe mich für Loïc gefreut – er hat Atle unter Druck gesetzt. Das ist Slalom, es ist eine gnadenlose Disziplin.» Er sei immer für Fairplay. «Ich habe grössten Respekt vor den Athleten.»
Das Medium bittet Meynet um eine Entschuldigung – diese gibt es aber nicht. «Wofür soll ich mich entschuldigen? Es gibt nichts zu sagen. Ich habe nie gegen Atle gejubelt, das ist die Wahrheit», stellt der Schweizer fest.
McGrath-Kumpel nimmt Schweiz-Coach an Olympia 2026 in Schutz
Pechvogel McGrath machte Stunden nach dem Rennen klar, dass er kein Fan des Jubels von Meynet sei. «Muss ich nicht kommentieren. Es ist klar, was ich davon halte.»

Aus dem norwegischen Lager gibt es aber auch Unterstützung für Meynet. «Er ist ein unglaublich netter Kerl. Ich glaube nicht, dass er daran dachte, dass Atle direkt daneben ist», nimmt Timon Haugan den Schweizer in Schutz.
Olympiasieger Meillard kommentierte bei den Norwegern: «Das sind Emotionen, alle sind etwas angespannt. Wir sind alle Kollegen und Freunde abseits der Piste, aber alle wollen sich im Rennen schlagen.»
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