Olympia 2026 – Beat Feuz: «Österreicher haben sich verpokert»

Christoph Böhlen
Christoph Böhlen

Italien,

Die Ski-Festspiele bei Olympia 2026 gehen weiter: Franjo und Odi holen Gold und Bronze im Super-G. Österreich geht leer aus – Beat Feuz wird deutlich.

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Beat Feuz erklärt: «Österreicher haben sich verpokert!» - srf

Das Wichtigste in Kürze

  • Franjo von Allmen holt Gold im Super-G, Marco Odermatt wird Dritter.
  • Bester Österreicher wird Raphael Haaser als Fünfter, Marco Schwarz fährt auf Rang 14.
  • Bei der Fahrt von «Blacky» kritisiert SRF-Experte Beat Feuz den ÖSV.

Gross ist die Freude bei den Schweizer Ski-Fans nach dem Super-G-Sieg von Franjo von Allmen. Während bei der Siegerehrung nach dem Rennen die Schweizer Hymne gespielt wird, ärgern sich dafür die Österreicher.

Olympia 2026
Franjo von Allmen und Marco Odermatt werden für ihre Medaillen an Olympia 2026 gefeiert. - keystone

Der ÖSV geht am Mittwoch leer aus: Raphael Haaser (5.), Vincent Kriechmayr (7.), Marco Schwarz (14.) und Stefan Babinsky (21.) verpassen die Medaillen.

Bei der Fahrt von Marco Schwarz, immerhin Super-G-Sieger in Tarvisio, findet Beat Feuz deutliche Worte (Video oben). Die Speed-Legende sagt bei SRF: «Da haben sich die Österreicher meiner Meinung nach verpokert, dass er (Schwarz) kein Abfahrtstraining machen konnte!»

Olympia 2026
Marco Schwarz kann beim Super-G an Olympia 2026 nicht mit den Schnellsten mithalten. - keystone

«Blacky» war für den Übungslauf nicht qualifiziert, ein Fehler der ÖSV-Teamleitung. «Das hätte auf dieser Piste in Bormio und seiner Geschichte sicher geholfen», so Feuz weiter.

Was der Abfahrts-Olympiasieger von 2022 meint: 2023 stürzt Marco Schwarz in Bormio, fällt danach lange aus. Und muss zu dieser Zeit auch den Zweikampf mit Marco Odermatt um den Gesamtweltcup aufgeben.

Feuz: «Im Riesen sehe ich Schwarz als grossen Medaillen-Kandidaten»

Mittlerweile ist er zurück – und hat, wie erwähnt, in dieser Saison bereits einen Super-G gewonnen.

Beat Feuz
Beat Feuz sagt: «Die Österreicher haben sich verpokert.» - keystone

Doch nicht nur das fehlende Abfahrts-Training kreidet Feuz den Österreichern an: «In der Team-Kombi fuhr er zudem den Slalom. Das ist auch keine optimale Vorbereitung auf ein Speed-Rennen», so Wahl-Österreicher Feuz.

Schwarz selber sagt bei ORF: «Mir geht vielleicht ein bisschen das Speed-Training ab, dass ich mir die hohen Geschwindigkeiten noch mehr zutraue. Heute war nicht viel mehr möglich.»

Holt Marco Schwarz bei Olympia 2026 noch eine Medaille?

Mut spricht Beat Feuz dem Österreicher dann aber noch zu: «Im Riesenslalom sehe ich ihn als grossen Kandidaten auf eine Medaille», ist Feuz überzeugt. Und auch im Slalom wird «Blacky» bei Olympia 2026 am Start stehen.

Kommentare

User #3974 (nicht angemeldet)

leider setzt sich von allmen sehr unsympathisch in szene seine 2.goldmedsille hat nef geholt

User #5193 (nicht angemeldet)

Und Trainieren Tut er dann Nachts zwischen 05 und 06 Uhr.

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