Olympia 2026 – Beat Feuz: «Österreicher haben sich verpokert»
Die Ski-Festspiele bei Olympia 2026 gehen weiter: Franjo und Odi holen Gold und Bronze im Super-G. Österreich geht leer aus – Beat Feuz wird deutlich.
00:00 / 00:00
Das Wichtigste in Kürze
- Franjo von Allmen holt Gold im Super-G, Marco Odermatt wird Dritter.
- Bester Österreicher wird Raphael Haaser als Fünfter, Marco Schwarz fährt auf Rang 14.
- Bei der Fahrt von «Blacky» kritisiert SRF-Experte Beat Feuz den ÖSV.
Gross ist die Freude bei den Schweizer Ski-Fans nach dem Super-G-Sieg von Franjo von Allmen. Während bei der Siegerehrung nach dem Rennen die Schweizer Hymne gespielt wird, ärgern sich dafür die Österreicher.

Der ÖSV geht am Mittwoch leer aus: Raphael Haaser (5.), Vincent Kriechmayr (7.), Marco Schwarz (14.) und Stefan Babinsky (21.) verpassen die Medaillen.
Bei der Fahrt von Marco Schwarz, immerhin Super-G-Sieger in Tarvisio, findet Beat Feuz deutliche Worte (Video oben). Die Speed-Legende sagt bei SRF: «Da haben sich die Österreicher meiner Meinung nach verpokert, dass er (Schwarz) kein Abfahrtstraining machen konnte!»

«Blacky» war für den Übungslauf nicht qualifiziert, ein Fehler der ÖSV-Teamleitung. «Das hätte auf dieser Piste in Bormio und meiner seiner Geschichte sicher geholfen», so Feuz weiter.
Was der Abfahrts-Olympiasieger von 2022 meint: 2023 stürzt Marco Schwarz in Bormio, fällt danach lange aus. Und muss zu dieser Zeit auch den Zweikampf mit Marco Odermatt um den Gesamtweltcup aufgeben.
Feuz: «Im Riesen sehe ich Schwarz als grossen Medaillen-Kandidaten»
Mittlerweile ist er zurück – und hat, wie erwähnt, in dieser Saison bereits einen Super-G gewonnen.

Doch nicht nur das fehlende Abfahrts-Training kreidet Feuz den Österreichern an: «In der Team-Kombi fuhr er zudem den Slalom. Das ist auch keine optimale Vorbereitung auf ein Speed-Rennen», so Wahl-Österreicher Feuz.
Schwarz selber sagt bei ORF: «Mir geht vielleicht ein bisschen das Speed-Training ab, dass ich mir die hohen Geschwindigkeiten noch mehr zutraue. Heute war nicht viel mehr möglich.»
Mut spricht Beat Feuz dem Österreicher dann aber noch zu: «Im Riesenslalom sehe ich ihn als grossen Kandidaten auf eine Medaille», ist Feuz überzeugt. Und auch im Slalom wird «Blacky» bei Olympia 2026 am Start stehen.
















