Nach Olympia 2026 – Brignone kämpft mit Schmerzen: «Eine Folter»

Ronny Reisch
Ronny Reisch

Italien,

Federica Brignone hat sich rechtzeitig zurückgekämpft und an Olympia 2026 zweimal Gold geholt. Jetzt sagt sie aber: «Ich würde die Medaillen eintauschen.»

Ferica Brignone Olympia 2026
An Olympia 2026 hat es Federica Brignone nochmal allen gezeigt. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • An Olympia 2026 fährt Federica Brignone nach langer Verletzungspause zu Doppel-Gold.
  • Doch die 35-Jährige klagt weiter über Schmerzen: «Jeder Tag ist eine Folter.»
  • Sie würde ihre Medaillen für ein gesundes Bein eintauschen und erwägt das Karriere-Ende.

Federica Brignone hat für Olympia 2026 das scheinbar Unmögliche möglich gemacht. Nach einer schlimmen Verletzung mit Kreuzbandriss kämpft sich die 35-Jährige rechtzeitig vor den Olympischen Spielen im eigenen Land zurück.

Federica Brignone
Trotz starker Schmerzen hat Federica Brignone an Olympia 2026 ihre ersten beiden Goldmedaillen geholt. - Keystone

Und die Italienerin ist in Cortina nicht nur dabei – sie wird zur grossen Heldin! Sowohl im Riesenslalom als auch im Super-G fährt die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison sensationell zu Olympia-Gold.

Brignone: «Schmerz bringt mich um»

Doch der weitere Verlauf ihrer Karriere steht offenbar auf der Kippe. Am Rande des Weltcups in Soldeu verrät sie der «Gazzetta dello Sport»: «Der Schmerz bringt mich um. Wenn es sich nicht bessert, wird es schwer, mich nächste Saison noch einmal zu sehen.»

Federica Brignone
Federica Brignone hat sich eindrücklich zurückgemeldet. Sie zweifelt aber an ihrer Ski-Zukunft. - Keystone

Eigentlich habe sie vom Skifahren noch lange nicht genug. «Aber jeder Tag ist eine Folter – das geht langfristig nicht.» Sie müsse immer extrem darauf achten, keine falschen Bewegungen zu machen. «Manchmal sehe ich nur noch Sterne

«Würde Goldmedaillen gegen Bein tauschen»

Die Abfahrt in Soldeu lässt sie am Freitag sausen. Ob sie am Wochenende im Super-G starten wird, ist noch offen. Sie schaue von Tag zu Tag, heisst es aus Brignones Umfeld.

Haben dich die Erfolge von Federica Brignone an Olympia 2026 überrascht?

Doch die routinierte Allrounderin sagt: «Ich bin grundsätzlich bereit dazu, noch einen Monat durchzuhalten.» Danach erhofft sie sich im Sommer eine deutliche Besserung – sonst droht das Karriere-Ende.

Federica Brignone
Wegen ihrer starken Schmerzen steht die Karriere von Federica Brignone auf der Kippe. - Keystone

«Leider wird mein Bein nie mehr so sein wie vor dem Unfall», sagt Brignone. An Olympia 2026 gelingt ihr trotzdem die Krönung ihrer Karriere. Doch Brignone verrät: «Ich würde die Goldmedaillen sofort gegen ein gesundes Bein tauschen.»

Kommentare

User #6172 (nicht angemeldet)

Alles Kasperli-Theater...... Lindsey Vonn war wohl eine gute Lehrerin! Würde es der Wahrheit entsprechen, dann gäbe es niemals zweimal Olympia-Gold. Niemals!

User #4304 (nicht angemeldet)

Der Schmerz bringt mich um...?! Moldu; aber es wird weiter runtergebolzt..! Vermutlich sind da noch allerhand Antischmerzmittel in Gebrauch.. Aber einfach nicht jammern, wenn in späteren Jahren der Gebrauch eines Rollator oder Stöcke zur Gewohnheit werden..

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