Mikaela Shiffrin über grosse Kugel: «Müssen bis zum Ende kämpfen»
Der Kampf um die grosse Kristallkugel zwischen Mikaela Shiffrin und Emma Aicher bleibt eng. Shiffrin lobt ihre Konkurrentin: «Emma fährt gerade unglaublich.»

Das Wichtigste in Kürze
- Mikaela Shiffrin gewinnt auch den Slalom von Are – Emma Aicher wird Zweite.
- In der Gesamtwertung liegt die Amerikanerin nun 140 Punkte vor der Deutschen.
- Aicher ist vor dem Saisonfinal sicher: «Ich muss vier sehr gute Rennen hinkriegen.»
- Shiffrin zollt der 22-Jährigen Respekt und glaubt: «Wir müssen bis zum Ende kämpfen.»
Im Are-Slalom liefert die Top-Favoritin einmal mehr ab: Mikaela Shiffrin gewinnt überlegen das achte von neun Rennen in dieser Disziplin. Nur Camille Rast konnte Shiffrin in diesem Winter einmal in einem Weltcup-Slalom schlagen.
Und doch bleibt der Kampf um die grosse Kristallkugel spannend.
Denn: Shiffrin-Verfolgerin Emma Aicher wird im Åre-Slalom Zweite. Zuvor war die Deutsche am Samstag beim Riesenslalom als Vierte direkt vor Shiffrin gelandet.

Dabei sind eigentlich die Speed-Disziplinen das Steckenpferd von Aicher. Gegenüber SRF sagt sie: «Es macht mich stolz, zeigen zu können, dass ich in allen Disziplinen vorne mitfahren kann.»
Mikaela Shiffrin: «Emma fährt unglaublich»
140 Punkte liegt Shiffrin im Gesamtweltcup vor dem Weltcupfinal in Kvitfjell vorn. Dort stehen zuerst die Abfahrt und der Super-G an. Mit zwei Top-Ergebnissen hat Aicher realistische Chancen, an Shiffrin vorbeizuziehen.
Dann wäre Mikaela Shiffrin im Riesenslalom und Slalom gewaltig unter Druck – auch weil Emma Aicher dort weiter punkten kann.

«Emma fährt gerade in jedem Rennen unglaublich», sagt Shiffrin in Åre. Für sie ist klar: «Mein Team und ich müssen bis zum Ende kämpfen.» Das enge Duell um den Gesamtsieg gebe ihr aber zusätzliche Motivation.
Aicher: «Muss vier sehr gute Rennen hinkriegen»
Emma Aicher will den Ball flach halten und sagt gegenüber SRF: «Sie ist schon ziemlich weit voraus. Da muss ich schon vier sehr gute Rennen hinkriegen.» Für die 22-Jährige ist klar: «Im Endeffekt kann ich mit der Saison sowieso zufrieden sein – egal wie es ausgeht.»

Das Top-Talent fordert die Rekord-Siegerin. Ab Samstag stehen in Lillehammer die letzten vier Rennen der Saison auf dem Programm. Spätestens im Slalom am Mittwoch wird entschieden, wer am Ende die grosse Kristallkugel in die Höhe stemmen darf.
















