Fast 300 Menschen nach Besuch von zwei Sushi-Beizen krank
In Schweden leiden fast 300 Menschen an Magenbeschwerden, nachdem sie zwei Sushi-Restaurants besucht haben. Schuld soll verdorbener Lachs sein.

Das Wichtigste in Kürze
- In Schweden sind fast 300 Menschen nach einem Besuch von Sushi-Restaurants erkrankt.
- Als mögliche Ursache gilt verdorbener Lachs.
- Bis die Testergebnisse vorliegen, bleiben die beiden Restaurants geschlossen.
In Schweden sind fast 300 Menschen nach dem Essen von Sushi erkrankt, wie die schwedische Zeitung «Lerums Tidning» berichtet.
Die Betroffenen klagten über starke Magenschmerzen. Womöglich erlitten sie eine Lebensmittelvergiftung.
Betroffen sind zwei Restaurants in den Gemeinden Lerum und Floda, zwei Kleinstädte in der Nähe von Göteborg.
Als mögliche Ursache gilt verdorbener Lachs. Jedoch will sich die Umweltbehörde nicht nur auf den Lachs konzentrieren.
Die Leiterin der Umweltbehörde in Lerum, Anna Engström, sagt gegenüber der Zeitung: «Die verzehrten Speisen sind sehr unterschiedlich, und es lässt sich kein Muster erkennen.»
Restaurants entschuldigen sich
Das Unternehmen, das beide Restaurants betreibt, meldete sich auf Facebook zu Wort. Es gab zu, dass möglicherweise verdorbener Fisch verarbeitet wurde.
In einem Beitrag heisst es: «Wahrscheinlich ist ein Teil der letzten Lieferung von Lachs schlecht gewesen. Deshalb haben wir den weiteren Verkauf gestoppt. Wir können nur bedauern, dass viele, die am Samstag bei uns waren, krank sind.»
Das Unternehmen schreibt weiter: «Für uns seid ihr nicht nur Gäste – ihr seid der Grund, warum wir existieren. Deshalb nehmen wir alles rund um die Gesundheit sehr ernst.»
Man arbeite eng mit dem Umweltamt zusammen, um den Vorfall aufzuklären.
Die Behörden untersuchen den Vorfall nun genauer. Beide Restaurants bleiben vorerst geschlossen. Sie dürfen erst wieder öffnen, wenn alle Testergebnisse vorliegen.
In ihrem Facebook-Eintrag wandte sich das Unternehmen direkt an die erkrankten Gäste. Der Betreiber schreibt: «Ich entschuldige mich noch einmal für das, was vorgefallen ist.»




















