Schweizer Hockey-Nati kommt in Schweden mit 1:8 unter die Räder
15 Tage vor dem Start in die Heim-WM kassiert die Schweizer Hockey-Nati eine Lehrstunde an der Euro Hockey Tour: Gegen Schweden geht das Cadieux-Team 1:8 unter.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Hockey-Nati verliert in der Euro Hockey Tour 1:8 gegen Schweden.
- Das Team von Jan Cadieux ist in Jönköping über die gesamte Spieldauer völlig chancenlos.
- Am 15. Mai startet die Schweiz gegen die USA in die Heim-Weltmeisterschaft.
Gut zwei Wochen vor dem Start der Heim-WM kassiert die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft einen Tiefschlag: Gegen Schweden kassiert das Team von Jan Cadieux eine 1:8-Pleite. Damit misslingt der Start in diese Euro Hockey Tour gründlich.
Schweden führt nach müdem Startdrittel
Früh erarbeiten sich die Schweden mit einem schnellen Angriff eine Überzahl-Situation vor dem Schweizer Tor. Weil ein scharfes Zuspiel an den langen Pfosten aber vom Stürmer verpasst wird, bleibt Genoni ohne Gegentor.

Danach bleibt das Mitteldrittel lange sehr ereignisarm. Die Schweiz kann trotz Abschlüssen von Jäger und Riat kaum Gefahr erzeugen. So fällt das Tor auf der Gegenseite: Öhgren bekommt viel zu viel Platz und schlenzt die Scheibe ins entfernte Toreck.
Schweiz drückt – dann kommt schwedischer Doppelschlag
Direkt zu Beginn des zweiten Drittels gelingt es den Schweizern, Druck aufzubauen. Egli trifft mit einem satten Schuss den Pfosten – Thürkauf hatte Schweden-Goalie Hellberg optimal die Sicht genommen.

Doch die Schweden schlagen zurück und sind wieder erfolgreich: Boumedienne bekommt an der blauen Linie viel Zeit und bringt die Scheibe per One-Timer im Tor unter. Minuten später erhöht Berglund, wieder lassen die Schweizer der schwedischen Offensive zu viel Platz.
Schweizer Hockey-Nati findet keine Lösungen
Auch in Überzahl gelingt es den Schweizern im Anschluss nicht, wirklich Gefahr zu erzeugen. Dann stimmt die defensive Abstimmung überhaupt nicht: Der 18-jährige Björck profitiert und bringt Schweden mit 4:0 in Führung.
Vor der Drittelspause klingelt’s gleich nochmal: Frondell erhöht auf 5:0. Und auch im Schlussdrittel geht es so weiter: Boumedienne trifft beim Gegenstoss, nachdem Scherwey auf der Gegenseite eine Grosschance vergibt.

Weiterhin kommt von der Schweiz keine echte Reaktion auf die bis dahin schwache Leistung. Die Schweden scheinen etwas Tempo rauszunehmen, treffen aber erneut. Andersson erwischt Genoni mit einem zentralen Abschluss – 7:0.
In der Folge kommt Ersatzgoalie Pasche ins Spiel. Auf der Gegenseite wird Schweden-Goalie Hellberg das Shutout vermiest: Geisser gelingt mit einem wuchtigen Schuss das Schweizer Ehrentor. Im Powerplay erhöht Schweden mit Stenberg aber noch auf 8:1.
Am Freitag, 15. Mai startet die Schweiz in Zürich um 20.20 Uhr gegen die USA in die Eishockey-Weltmeisterschaft im eigenen Land.












