Lara Gut-Behrami

    Lara Gut-Behrami: Schwere Verletzung nach Sturz bestätigt

    Pascal Moser
    Pascal Moser

    Sorengo,

    Die glorreiche Karriere von Lara Gut-Behrami (34) droht auf bittere Art und Weise zu enden: Sie hat sich zum zweiten Mal einen Kreuzbandriss zugezogen.

    Lara Gut-Behrami
    Hat sich im Training das Kreuzband gerissen: Lara Gut-Behrami. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Lara Gut-Behrami hat sich bei ihrem Trainingssturz schwer verletzt.
    • Wie Swiss-Ski mitteilt, hat sich die Tessinerin das Kreuzband gerissen.
    • Noch ist unklar, ob sie noch einmal in den Weltcup zurückkehrt.

    Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Lara Gut-Behrami hat sich bei ihrem Trainingssturz in Übersee eine schwere Knie-Verletzung zugezogen. Nach weiteren Untersuchungen in der Schweiz wurde ein Kreuzbandriss diagnostiziert, wie Swiss-Ski mitteilt.

    Neben dem Kreuzband sind auch das Innenband und der Meniskus im linken Knie gerissen. In der kommenden Woche steht eine Operation an.

    Für die 34-Jährige ist es nach 2017 der zweite in ihrer Karriere. Damit dürfte ihre Laufbahn auf bittere Weise zu Ende gehen. Gut-Behrami hatte angekündigt, dass diese Saison ihre letzte sein wird.

    Lara Gut-Behrami
    Lara Gut-Behrami hat sich schwer am Knie verletzt. - keystone

    Aus der Mitteilung von Swiss-Ski geht aber hervor, dass Gut-Behrami noch keinen Entschluss gefasst hat. Es heisst nur: «Sie wird in der Saison 2025/26 keine Rennen mehr fahren können.»

    Noch kein endgültiges Ende

    Die Tessinerin wird mit folgenden Worten zitiert: «Ich hatte mir die nächsten Monate ganz anders vorgestellt und mich sehr auf die weitere Skisaison gefreut.»

    Und weiter: «Mein Ziel ist, mich vollständig von dieser Verletzung zu erholen und wieder meine volle Leistungsfähigkeit zu erreichen. Erst dann werde ich wissen, was die Zukunft für mich bereithält.»

    Traust du Lara Gut-Behrami eine Rückkehr an die Weltspitze zu?

    Lara gehört zu den erfolgreichsten Ski-Fahrerinnen aller Zeiten. Mit Olympia-Gold, zwei WM-Titeln, acht kleinen Kristallkugeln und zwei Gesamtweltcupsiegen können ihr nur wenige das Wasser reichen.

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    Kommentare

    User #5249 (nicht angemeldet)

    In der römischen Mythologie war Lara eine Wassernymphe aus dem Gebiet des Flusses Tiber, die ihren ursprünglichen Namen Lala ("die Gesprächige" oder "die Geschwätzige") wegen ihrer übermäßigen Geschwätzigkeit erhalten hatte (von altgriechisch laléō für "reden, plaudern, schwatzen"). Als sie eine Affäre ihres Ehemannes Jupiter mit der Nymphe Juturna enthüllte, ließ Jupiter ihr die Zunge entfernen, woraufhin Lara zu der stummen Unterweltgöttin Tacita wurde.

    User #2453 (nicht angemeldet)

    Gut sollte nun zu Hause bleiben und die Ski verkaufen.

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