Aleksander Kilde: Deshalb läuft seine Mami in Shiffrins Kleidern rum
Seit seinem Achillessehnenriss wohnt die Mutter von Aleksander Kilde bei ihm. Dafür muss sie sich bei Mikaela Shiffrin einkleiden.

Das Wichtigste in Kürze
- Aleksander Kilde reisst sich Mitte Oktober im Training in Chile die Achillessehne.
- Seither unterstützt ihn seine Mutter in Innsbruck, im Gepäck hat sie aber nur Sommerkleider.
- Deshalb bedient sie sich im Kleiderschrank von Kildes Verlobter Mikaela Shiffrin.
Mitte Oktober reisst sich Aleksander Kilde in Chile die Achillessehne. Seine Mutter Kristin ist da gerade auf Sizilien in den Ferien. Kurzerhand fliegt sie zu ihrem Sohn nach Innsbruck und bleibt seither dort.

Sie kocht für ihn, kauft ein und fährt ihn zu Terminen. Denn noch kann der Norweger nicht selber gehen.
Mutter von Aleksander Kilde plündert Shiffrins Schrank
Nur auf den Herbst in den Bergen ist die Mutter nicht vorbereitet. «Ich habe nur Sommerkleider dabei, keine Wintersachen», erzählt sie der norwegischen Zeitung «VG».
Zum Glück gibt es eine Lösung: «Jetzt muss ich schauen, was ich im Schrank von Mikaela finde.»

Shiffrin dürfte das kaum stören. Ihre künftige Schwiegermutter schwärmt von ihr: «Sie ist eine fantastische Skifahrerin, aber ein noch besserer Mensch.» Beim Saisonstart in Sölden feuert sie Shiffrin auf der Tribüne an.
Shiffrin über Aleksander Kilde: «Herzzerreissend»
Für Kilde ist es der nächste schwere Rückschlag. 2024 stürzte er in Wengen schwer und kämpfte sich nach Operationen und einer Infektion zurück. Erst im letzten Winter stand er wieder am Start.

Shiffrin war zuerst erleichtert, dass die neue Verletzung nicht lebensbedrohlich ist. «Wenn es aber ein gerissenes Band oder eine gerissene Sehne ist, ist das einfach herzzerreissend», sagt sie zur «VG».
Nach dem Unfall besuchte sie ihn sofort. «Wir haben einfach geredet und gelacht.»
Kilde selbst blickt nach vorne. «Zum Glück habe ich wunderbare Menschen um mich herum», sagt er.
















