Aleksander Kilde verzichtet auf Abfahrts-Start am Unglücksort Wengen
Aleksander Kilde lässt die Lauberhorn-Rennen aus. Zwei Jahre nach seinem Horror-Sturz in Wengen kommt die Marathon-Abfahrt für ihn noch zu früh.

Das Wichtigste in Kürze
- Kilde verzichtet zwei Jahre nach seinem Sturz auf einen Start in Wengen.
- Er sagt, die Lauberhorn-Abfahrt komme für ihn «noch ein bisschen zu früh».
- Sein Comeback gab er Ende November 2025 in Copper Mountain.
Aleksander Kilde (33) wird in diesem Jahr nicht an den Lauberhorn-Rennen in Wengen BE starten. Zwei Jahre nach seinem schweren Sturz auf der Berner Oberländer Kultstrecke habe er entschieden, auf einen Einsatz zu verzichten. Das teilte der Norweger auf Instagram mit.
«Es ist schwer in Worte zu fassen, was dieses Wochenende für mich bedeutet», schrieb Kilde. «Wengen ist immer eines der schönsten Rennen, unabhängig vom Sturz. Die Atmosphäre, die Geschichte, die Fans…».
In diesem Jahr sei es jedoch «einfach noch ein bisschen zu früh» für ihn. Stattdessen wolle er sich auf das Training konzentrieren.
Kilde erklärte weiter: «Eine Comeback-Saison ist nie einfach. Nach zwei Jahren Pause von diesem unglaublichen und einzigartigen Sport ist es noch viel schwieriger». Der Skirennsport verlange Respekt und Vorbereitung – auch von erfahrenen Athleten.
Die grössten Siege würden oft lange vor dem Renntag errungen: «Im Training, wenn jede Runde Lust auf die nächste und dich noch hungriger auf diesen besonderen Moment beim Start macht».

Aleksander Kilde stürzte im Januar 2024 im Ziel-S der Lauberhorn-Abfahrt heftig
Aleksander Kilde war im Januar 2024 im Ziel-S der Lauberhorn-Abfahrt heftig gestürzt. Nachdem er die Kontrolle über seine Ski verloren hatte, prallte er in die Fangnetze.
Dabei erlitt er eine tiefe Schnittwunde an der Wade und eine Schulterverletzung. Eine Infektion verzögerte den Heilungsverlauf zusätzlich.
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Ende November 2025 gab Kilde beim Super-G in Copper Mountain in den USA sein Comeback. Seither bestritt er sechs Rennen. In der Abfahrt in Copper Mountain verpasste er als Elfter die Top Ten nur knapp.












