Aleksander Kilde: Deshalb braucht ihn die Ski-Welt!
Kaum zurück, zieht sich Aleksander Kilde die nächste schwere Verletzung zu. Dem Weltcup fehlt mit dem Norweger eine der wichtigsten Personalien. Ein Kommentar.

Das Wichtigste in Kürze
- Nach seinem Achillessehnenriss fällt Aleksander Kilde wieder monatelang aus.
- Dem Weltcup fehlt damit nicht nur einer der besten Skifahrer, sondern auch eine wichtige Persönlichkeit.
- Es bleibt zu hoffen, dass Kilde trotz allem nochmals zurückkommt.
Aleksander Kilde kann einem nur leidtun!
Der Norweger wollte die am Wochenende startende Ski-Saison nach seinem langem Verletzungsdrama gesund in Angriff nehmen. Doch ein Sturz führt letzte Woche zur nächsten schweren Verletzung: Der 34-Jährige reisst sich die Achillessehne – und braucht erneut extrem viel Geduld.
War es das für den sympathischen Odermatt-Konkurrenten? Ich hoffe nicht.

Am Montagabend postet der Norweger auf Instagram ein herzzerreissendes Statement.
Nach langer Regeneration, ausgelöst durch den schweren Sturz Anfang 2024 in Wengen, habe sich sein Skifahren zuletzt verbessert. Er habe so viel Spass gehabt wie seit Langem nicht mehr, schreibt Kilde. «Dann passiert das. Es ist brutal und hart zu akzeptieren.»
Der erneute Rückschlag lasse ihn «verärgert» und «frustriert» zurück, so Kilde weiter.
Aleksander Kilde wäre so wertvoll
Gleiches dürfte auch auf seine Fans und Anhänger des Skisports treffen – wenn natürlich in deutlich milderem Mass.
Erneut gehen viele Monate ohne den 21-fachen Weltcupsieger vorüber. Ohne den Norweger, der Dominator Odermatt oder von Allmen auf eine Speed-Saison hinaus Konkurrenz machen kann. Einer, der die Schweizer Vormachtstellungen in den schnellen Disziplinen infrage stellen könnte.

Ob Kilde diesen Winter imstande gewesen wäre, an sein früheres Niveau zu gelangen, sei dahingestellt. Als einer der besten Skifahrer des letzten Jahrzehnts hätte der Norweger sicherlich den Anspruch gehabt.
Der Norweger macht mit seiner fröhlichen und sympathischen Art auch am Mikrofon immer Freude. Nicht gerade deswegen ist der Speed-Spezialist überall beliebt. In wichtigen Fragen zur Ski-Welt ist er sich ausserdem nicht zu schade, seine Meinung zu sagen.
Diese Reha wird anders
Doch nun muss die Ski-Welt wohl eine weitere Saison ohne den norwegischen Gesamtweltcupsieger von 2020 auskommen. Aus Fan-Sicht bleibt zu hoffen, dass er sich eine lange Reha nochmal antut und ihm das langersehnte, andauernde Comeback gelingt.
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Hoffnung macht der letzte Abschnitt von Kildes Statement: «Was dieses Mal anders ist, ist, dass ich einen klaren Regenerationsweg habe, und das hilft. Es wird nicht einfach, aber ich fokussiere mich auf das, was ich kontrollieren kann.»
Von Rücktrittsgedanken liest man kein Wort – die Ski-Welt muss das freuen. Denn sie braucht einen sympathischen Spitzenfahrer wie Aleksander Kilde.

















