Der ehemalige Star-Coach Paul Annacone redet mit Ex-Profi Jimmy Arias über Roger Federer. Beide trauen dem 39-jährigen Schweizer an den French Open viel zu.
Roger Federer
Roger Federer bei seinem letzten Einsatz an den French Open 2019. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Roger Federer hat angekündigt, in diesem Jahr wieder an den French Open teilzunehmen.
  • Für die zwei Ex-Profis Annacone und Arias zählt Federer in Paris zu den Mitfavoriten.

Nach rund zwei Jahren wird Roger Federer (39) im Mai wieder bei den French Open auf dem Platz stehen. Davor wird er beim Heimturnier in Genf auf die Tour zurückkehren. Damit spielt er erstmals seit Basel 2019 wieder in der Schweiz, wenn auch ohne Publikum.

Mässig erfolgreiches Comeback in Doha

Der Schweizer absolvierte Anfang März in Doha sein Comeback, nachdem er monatelang verletzt ausgefallen war. Nach einem knappen Auftaktsieg gegen Evans, schied Federer im Viertelfinal gegen Basilashvili aus.

Roger Federer
Der Georgier Nikoloz Basilashvili kegelt Roger Federer in Doha mit 3:6, 6:1 und 7:5 aus dem Turnier in Doha. (Archivbild) - Keystone

Nach dem Turnier in Doha hat sich der Maestro wieder aus dem Tenniszirkus zurückgezogen. In drei Wochen kehrt der Maestro beim Heimturnier in Genf zurück. Und die Tenniswelt fragt sich: Was ist Roger Federer noch zuzutrauen?

Ex-Coach von Sampras traut Roger viel zu

Darüber haben kürzlich auch die beiden ehemaligen Profi-Spieler Jimmy Arias und Paul Annacone auf «Tennis Channel» diskutiert. Arias und Annacone, der als langjähriger Coach von Pete Sampras bekannt wurde, glauben weiterhin an die Leistungsfähigkeit der Schweizer Tennislegende.

Roger Federer
Paul Annacone arbeitet von 2010-2013 als Trainer mit Roger Federer. Zuvor war er jahrelang Trainer von Pete Sampras gewesen. (Archivbild) - Keystone

Annacone sagt: «Man hat an den French Open 2019 gesehen, dass er gut auf Sand spielen kann. Abgesehen von Nadal, Djokovic und Thiem, wenn er mental bereit ist, gibt es kaum Spieler die Federer den Rang ablaufen.»

Für den Amerikaner zählt Roger zu den Topfavoriten, er sei noch immer Teil der «Big Three». Allerdings rückt die nächste Generation immer näher, was Tsitsipas zuletzt mit dem Sieg in Monte Carlo demonstrierte.

Auch für Arias zählt Roger Federer zu den Favoriten

Jimmy Arias, 1986 die Nummer fünf der Welt, schreibt Federer auch noch nicht ab. Er sagt: «Wenn er gut in die French Open startet, traue ich ihm zu, den ganzen Weg zu gehen.» Neben Nadal und Tsitsipas zählt Federer für Arias zu den absoluten Favoriten.

Spätestens in Wimbledon gehöre Federer ganz sich zu den zwei oder drei Titelfavoriten, meint Arias. Das Spiel von Federer auf Rasen sei vielleicht das beste überhaupt. Entscheidend sei nur, dass er sich gut bewege.

Klar ist: Das Baselbieter hat in den letzten beiden Saisons bloss 7 ATP-Spiele bestritten. Deshalb ist kaum einschätzbar, wie viel dem 39-Jährigen noch zuzutrauen ist.

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