Hoch emotional verabschiedet sich Roger Federer (41) letzte Woche am Laver Cup von der Tennis-Bühne – und inspiriert damit offenbar einen langjährigen Rivalen.
Roger Federer
Novak Djokovic herzt Roger Federer nach dessen Rücktritt in London. - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Novak Djokovic zieht einen Rücktritt noch nicht in Betracht.
  • Dennoch befasst sich der Serbe bereits mit dem Ende seiner langen Laufbahn.
  • Sollte es irgendwann so weit sein, wünscht sich der «Djoker» einen Abgang à la Federer.

Als Roger Federer letzte Woche beim Laver Cup seinen allerletzten Ballwechsel spielt, gehen die Emotionen hoch. Nach über zwei Jahrzehnten auf der Tour verabschiedet sich der Schweizer vom Profi-Tennis.

Das geht ans Herz: Roger Federer weint in der Nacht auf Sonntag nach seinem Rücktritt in London gemeinsam mit Frau Mirka und den Kindern. - SRF

Die Bilder, welche nach seinem Spiel entstehen, gehen unter die Haut. Gemeinsam mit seiner Familie weint der «Maestro» auf dem Court. Auch seine langjährigen Rivalen Rafael Nadal und Novak Djokovic sind vor Ort.

Djokovic wünscht sich Abgang à la Federer

Letzteren hat der Federer-Abgang offenbar zum Nachdenken angeregt. Rogers Kinder und Familie zu sehen, habe ihn ebenfalls sehr emotional gemacht, meint Djokovic. «Ich muss sagen, dass ich darüber nachdachte, wie es aussehen wird, wenn ich einmal dem Tennis ‹auf Wiedersehen› sagen werde.»

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Novak Djokovic war beim Abschied von Roger Federer vor Ort.
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In der O2-Arena ging es hoch emotional zu und her.
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Der Schweizer wird von seinen langjährigen Kontrahenten gefeiert.
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Nach über zwei Jahrzehnten sagt der Maestro «tschüss».
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Novak Djokovic (r.) denkt derweil noch nicht ans Aufhören.

In dieser Hinsicht hat sich der Serbe offenbar inspirieren lassen. «Eine Sache, die ich mir definitiv neben meiner Familie und Freunden wünsche, ist meine grössten Rivalen und Mitstreiter dazuhaben.»

Haben Sie beim Abschied von Roger Federer auch geweint?

Ein Abschied à la Federer? Gut möglich. Jedoch dürfte sich dieser noch etwas hinauszögern. An sein Karriereende denkt Novak Djokovic nämlich noch nicht.

Novak Djokovic Roger Federer
Nach dem Abgang von Roger Federer jagt Novak Djokovic weitere Grand-Slam-Titel. - keystone

«Mein Körper hört immer noch gut auf mich. Ehrlich gesagt, fühle ich mich noch nicht so alt, dass ich meine Karriere beende», so der 35-Jährige.

Im Herbst geht es für «Nole» darum, Punkte zu sammeln, um Ende Jahr bei den ATP Finals dabei sein zu können.

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