French Open: Das sind die Halbfinalisten
Zwei Italiener, ein Deutscher und ein Tscheche – die French Open haben ihre Halbfinalisten. Ein Überblick über die letzten Vier in Roland Garros.

Das Wichtigste in Kürze
- Alexander Zverev (ATP 2) ist als klarer Favorit auf den Titel ins Halbfinale eingezogen.
- Jakub Mensik (20) und Flavio Cobolli stehen erstmals in einem Grand-Slam-Halbfinale.
- Matteo Arnaldi hatte vor dem Viertelfinal schon über 17 Stunden auf dem Platz verbracht.
Die French Open haben in diesem Jahr schon für einige Überraschungen gesorgt. Weltranglisten-Erster Jannik Sinner ist ebenso ausgeschieden wie Novak Djokovic und weitere Topstars. Der Halbfinal gehört damit nicht den ganz grossen Namen – mit einer Ausnahme.
Weltnummer 2 Alexander Zverev (ATP 2) ist der einzige verbliebene Topfavorit. An seiner Seite stehen drei Spieler, die das breite Tennispublikum erst in diesem Turnier richtig kennenlernt: Jakub Mensik (ATP 27), Flavio Cobolli (ATP 14) und Matteo Arnaldi (ATP 104).
Zverev – der klare Favorit bei den French Open
An Alexander Zverev (ATP 2) führt in Roland Garros kein Weg vorbei. Die Weltnummer 2 präsentiert sich in Topform.

Er liess zuletzt kaum Zweifel an seiner Dominanz aufkommen und gilt als haushoher Favorit auf den Titel. Der Deutsche wartet noch auf seinen ersten Grand-Slam-Titel – Paris könnte endlich die Gelegenheit sein.
Mensik – das Toptalent bei den French Open
Jakub Mensik (ATP 27) ist erst 20 Jahre alt – und steht erstmals in einem Grand-Slam-Halbfinal. Der Tscheche lieferte in Paris starke Auftritte, kämpfte sich nach einem Zweitrundensieg trotz Krämpfen zurück.

Zuletzt schaltete er Joao Fonseca (ATP 30) in drei Sätzen aus. Die grosse Frage vor dem Halbfinal: Ist der Körper des Youngsters nach den Strapazen der vergangenen Runden noch in Bestform?
Cobolli – der Fussball-Fan bei den French Open
Flavio Cobolli (ATP 14) ist der Sympathieträger des Turniers. Der Italiener jonglierte zwischen den Spielen mit einem Tennisball wie ein Fussballer – ein Video davon machte die Runde.

Cobolli ist bekennend abergläubisch und hat sich in Paris eine Tradition aufgebaut: Nach jedem Sieg geht er mit seinen Kumpels essen. Bisher hat das Ritual bestens funktioniert.
Arnaldi – der Marathon-Mann bei den French Open
Matteo Arnaldi (ATP 104) hat in Roland Garros schlicht mehr gearbeitet als alle anderen. Vor seinem Viertelfinal hatte der Italiener bereits über 17 Stunden auf dem Platz verbracht. Sein Achtelfinal endete irgendwann in den frühen Morgenstunden.

Im Viertelfinal profitierte er dann vom verletzungsbedingten Aufgabe seines Landsmanns Matteo Berrettini (105) und steht nun erstmals in einem Grand-Slam-Halbfinal. Der Marathon geht weiter.
















