French Open – Alexander Zverev: «Jetzt ist es endlich ein Happy-End»
Nach all den Jahren gewinnt Alexander Zverev an den French Open endlich seinen ersten Grand Slam. Und das auf einem für ihn besonders emotionalen Court.
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Das Wichtigste in Kürze
- Alexander Zverev (ATP 3) gewinnt in Paris seinen ersten Grand-Slam-Titel.
- Der Deutsche setzt sich im Final in fünf Sätzen gegen Flavio Cobolli (ATP 14) durch.
- Für Zverev ist es die Erlösung auf einem ganz besonderen Court.
Am Sonntag ging ein langes Warten emotional zu Ende: In einem echten Marathon-Final gegen Flavio Cobolli (ATP 14) entscheidet Alexander Zverev die French Open für sich. Für den Weltranglisten-Dritten ist es im vierten Final-Anlauf der erste Grand-Slam-Titel.
Und das ausgerechnet an einem Ort, der mit seiner Karriere ohnehin besonders verknüpft ist. «Dieser Court ist so besonders für mich, auf so viele verschiedene Arten», so Zverev nach dem Sieg.
«Ich hatte die besten Momente meines Lebens auf diesem Platz, aber auch den schlimmsten Moment«, erinnert er sich. «Vor vier Jahren lag ich in dieser Ecke da drüben mit sieben gerissenen Bändern und zwei gebrochenen Knochen.»

Im Halbfinal gegen Rafael Nadal war Zverev 2022 umgeknickt und hatte sich schwer am Knöchel verletzt. Unter Tränen musste der Deutsche damals im Rollstuhl vom Platz gebracht werden.
«Endlich ein Happy-End» an den French Open
2024 musste er sich im Final der French Open an gleicher Stelle geschlagen geben – gegen Senkrechtstarter Carlos Alcaraz. Zwei Jahre später ist es nun endlich soweit: Alexander Zverev darf sich Grand-Slam-Sieger nennen.

«Aber jetzt ist es endlich ein Happy-End», sagt der Deutsche und dankt auch dem Publikum. «Ich habe die letzten zwei Wochen gespürt, dass mich die Menge antreibt. Ohne euch hätte ich dieses Turnier nicht gewonnen.»
















