French Open: Zverev bricht Grand-Slam-Bann und triumphiert in Paris
Es ist soweit: Alexander Zverev nutzt seine grosse Chance auf den ersten Grand-Slam-Titel und gewinnt ein packendes Endspiel an den French Open in fünf Sätzen.

Das Wichtigste in Kürze
- Alexander Zverev (ATP 3) hat erstmals in seiner Karriere einen Grand-Slam-Titel geholt.
- Der Olympiasieger von 2021 gewinnt einen dramatischen Final an den French Open.
- Gegen Flavio Cobolli (ATP 14) setzt sich Zverev in einem Fünf-Satz-Marathon durch.
Alexander Zverev hat seinen Bann gebrochen und sich den ersten Grand-Slam-Titel seiner Karriere gesichert: Die deutsche Welt-Nummer 3 gewinnt den Final in Roland Garros am Sonntag gegen Flavio Cobolli (ATP 14) in fünf Sätzen. Am Ende ringt Zverev den Italiener mit 6:1, 4:6, 6:4, 6:7 und 6:1 nieder.
Zverev dominiert den ersten Satz und entscheidet ihn in gerade einmal 35 Minuten mit 6:1 für sich. Dann aber folgt der Einbruch beim Olympiasieger von 2021: Den zweiten Satz kann Cobolli nach einer knappen Stunde mit 6:4 für sich entscheiden.

Der Italiener zeigt sich auch im dritten Satz auf Augenhöhe: Nur eine Breakchance kann Zverev verzeichnen, beim Stand von 2:1 wehrt Cobolli aber zwei Breakbälle ab. Doch bei 4:5 patzt Cobolli und kassiert – etwas gegen den Satzverlauf – das Break zum 4:6-Satzverlust.
Dramatischer Final an den French Open
Aber der Italiener schlägt direkt zurück und startet den vierten Satz mit einem Break. Zverev hat anschliessend beim Stand von 2:3 aus seiner Sicht die Chance auf den Break-Ausgleich. Drei Breakbälle lässt er liegen, mit dem vierten Anlauf klappt es dann aber mit dem 3:3.

Doch Cobolli gelingt sofort das Rebreak zum 4:3. Das kann der Italiener dann auch bestätigen – doch Zverev meldet sich erneut zurück: Mit einem bärenstarken Return-Game gelingt ihm das Break zum 5:5. Wenig später geht es nach fast dreieinhalb Stunden mit dem 6:6 ins Tiebreak.
Final der French Open geht über fünf Sätze
Zverev verliert zwar seinen ersten Aufschlag, nimmt aber Cobolli im Gegenzug beide Services ab. Der Italiener schafft aber das Mini-Rebreak, Zverev erlaubt sich kurz darauf einen Doppelfehler zum 3-5. Cobolli erkämpft sich den Satzausgleich zum 2:2 nach 3:33 Stunden.

Und auch der Entscheidungssatz beginnt gleich dramatisch: Cobolli kann zwei Breakbälle abwehren, Zverev nimmt ihm im dritten Anlauf dennoch den Aufschlag ab. Beinahe schenkt er direkt danach das Rebreak her, rettet sich aber gerade so zum 2:0. Und nach dem erneuten Break zum 3:0 wehrt Zverev drei Breakbälle ab und erhöht auf 4:0.
Nach 4:18 Stunden ist es dann so weit: Alexander Zverev gewinnt die French Open mit dem zweiten Matchball und holt sich den ersten Grand-Slam-Titel seiner Karriere. Am Ende setzt er sich mit 6:1, 4:6, 6:4, 6:7 und 6:1 durch.
















