Doping

Riccardo Riccò wegen Doping lebenslang gesperrt

Noemi Schrag
Noemi Schrag

Italien,

Der ehemalige italienische Radfahrer Riccardo Riccò wurde von den italienischen Anti-Doping-Behörden lebenslang gesperrt.

Riccardo Riccò
Riccardo Riccò - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Obwohl er keine Rennlizenz mehr besitzt, wurde der Velofahrer lebenslänglich gesperrt.
  • Riccò wird zitiert: «Wir können nicht entscheiden, wann wir erwachsen werden».
  • Auf den Italiener kommt nun eine Geldstrafe von 4000 Euro zu.

Wegen versuchtem, illegalen Handel mit verbotenen Substanzen, wird Riccardo Riccò lebenslänglich gesperrt. Der 37-jährige Italiener wurde bereits 2015 beschuldigt: Er soll versucht haben, EPO und Testosteron zu kaufen. Damals wurde er von der Polizei auf frischer Tat ertappt, als er mit zwei Dealern auf einem Parkplatz stand. Dies berichtete die italienische Zeitung «Corriere della Sera».

«Ich war ein talentierter kleiner Tyrann, ein Idiot, der Geld und eine Karriere weggeworfen hat. Hätte ich meine Wut und mein Können mit der Reife verwaltet, die ich jetzt habe. Ich hätte die Tour und den Giro gewonnen», zeigt er sich überzeugt.

«Aber mein Schicksal war klar: Wir können nicht entscheiden, wann wir erwachsen werden», wird Riccardo Riccò zitiert. Der ehemalige Saunier-Duval- und Vacansoleil-Profi muss nun eine Geldstrafe von 4000 Euro bezahlen, dazu kommen Verfahrenskosten von 378 Euro.

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