Das Strassenrennen von Paris Roubaix hatte in diesem Jahr einiges zu bieten. Neben dem Kopfsteinpflaster machte das schlechte Wetter zu schaffen.
Paris Roubaix
Sonny Colbrelli freut sich über seinen Schlechtwetter-Sieg. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Sonntag fand die 118. Ausgabe des Strassenrennens von Paris Roubaix statt.
  • Das Rennen war von vielen Stürzen und schlechtem Wetter geprägt.
  • Am Ende gewinnt Sonny Colbrelli vor Florian Vermeersch und Mathieu van der Poel.

Die 118. Auflage des Spektakel-Rennens von Paris Roubaix glich phasenweise einer Schlammschlacht. Bei strömendem Regen kämpften sich die Fahrer über die Kopfsteinpflaster-Passagen.

Paris Roubaix
Viele Fahrer stürzten, da der Regen die Strassen sehr rutschig machte. - keystone

Dabei kam es zu etlichen Stürzen. Am Ende steht ein Italiener zuoberst auf dem Podest, den man im Ziel kaum mehr erkannte.

Bereits beim Start regnete es in Compiègne. Nach 200 Metern kam es bereits zum ersten Sturz. Spätestens da war klar, dass die diesjährige Ausgabe besonders anspruchsvoll wird. Die Rad-Profis wurden von Kilometer zu Kilometer schmutziger und waren kaum noch zu erkennen.

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Sonny Colbrelli (m) während des Rennens von Paris Roubaix. - keystone

Rund 200 Kilometer vor dem Ziel setzte sich eine Spitzengruppe ab. Zu der gehörten auch Stefan Küng (27) und Stefan Bissegger (23). Die beiden Schweizer konnten jedoch nicht bis zum Ende mithalten. Küng musste das Rennen nach zwei Stürzen aufgeben.

Am Ende freut sich Sonny Colbrelli (31) über den Sieg. Er setzt sich im Schluss-Sprint gegen Florian Vermeersch (22) und Mathieu van der Poel (26) durch.

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