Stan Wawrinka vor letzter Saison: «Will nochmal in die Top 100!»
Am United Cup in Perth startet Stan Wawrinka in seine letzte Tennis-Saison. Der 40-Jährige spricht von Zielen und betont: «Meine Leidenschaft ist ungebrochen.»

Das Wichtigste in Kürze
- Stan Wawrinka wird im März 41 Jahre alt, 2026 ist sein letztes Jahr als Tennis-Profi.
- Der Waadtländer stellt klar: «Ich will nochmal in die Top 100 zurückkehren.»
- Am United Cup trifft er im Team mit Belinda Bencic auf Frankreich und Italien.
Stan Wawrinka nimmt am Samstag die neue Tennis-Saison in Angriff. Es wird seine letzte sein. Genau wie Kumpel Gaël Monfils (39) hat der Romand angekündigt, dass 2026 sein Abschieds-Jahr auf der Tour sein wird.

Das Jahr beginnt für ihn an einem Ort, wo er in 23 Profi-Jahren noch nie gespielt hat. In der australischen Millionen-Stadt Perth nimmt er am United Cup teil. An der Seite von Belinda Bencic (WTA 11) vertritt Wawrinka im Mixed-Wettbewerb die Schweiz.
Wawrinka: «Will bei den grossen Turnieren dabei sein»
Vor dem Auftakt in Australien betont er: «Ich habe immer noch Ziele und möchte weiterhin gutes Tennis spielen. Ich will auch bei den grossen Turnieren dabei sein, aber das hängt vom Ranking ab.»

Als Weltnummer 156 ist der älteste Einzelspieler der ATP-Tour noch immer bestklassierter Schweizer. Für den Waadtländer, der im März 41 Jahre alt wird, ist aber klar: «Ich will nochmal in die Top 100 zurückkehren.»
Bei den US Open hatte er Ende 2025 als Ex-Sieger überraschend keine Wildcard erhalten. Trotzdem: Der dreifache Grand-Slam-Champion war zuletzt ein Publikumsmagnet – auch schon vor der Rücktritts-Ankündigung.

Viele ATP-Turniere werden ihm mit Freuden eine Wildcard anbieten. So geschehen in Auckland, wo er direkt nach dem United Cup antreten wird. Danach hofft er auf eine Einladung zu den Australian Open (ab 18. Januar), den Ort seines ersten Major-Triumphs.
Wawrinka: «Leidenschaft fürs Tennis ungebrochen»
Stan Wawrinka sagt bescheiden: «Ich hatte eine ganz gute Karriere. Mit der Entscheidung habe ich meinen Frieden gemacht. Aber die Leidenschaft fürs Tennis ist ungebrochen.» Besonders die Emotionen und die Fan-Unterstützung werde er vermissen.

Noch kann er diese aber geniessen. In der Nacht auf Samstag bekommt er es am United Cup mit dem Franzosen Arthur Rinderknech (ATP 27) zu tun. Im zweiten Gruppenspiel gegen Italien wartet ein Duell mit Weltnummer 22 Flavio Cobolli.
















