Toto Wolff: Ferrari-Krise nicht gut für die Formel 1

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    Belgien,

    Ferrari schadet nach Einschätzung von Toto Wolff mit seiner schweren sportlichen Krise auch der gesamten Formel 1.

    Die Ferrari-Krise schadet der gesamten Formel 1, befindet Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
    Die Ferrari-Krise schadet der gesamten Formel 1, befindet Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Foto: Sebastian Gollnow/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sebastian Vettel wurde 14., Charles Leclerc 13.

    «Ferrari ist eine ikonische Marke. Sie sollten ganz vorne kämpfen», sagte der Teamchef von Branchenführer und Erfolgsrennstall Mercedes nach dem jüngsten schweren Rückschlag für die Scuderia. Beide Fahrer von Ferrari waren nur mit Mühe in die zweite Runde der Qualifikation für den Grossen Preis von Belgien eingezogen.

    Sebastian Vettel wurde 14., Charles Leclerc 13. Von Siegchancen ist die Scuderia in Spa-Francorchamps nach den Erfolgen 2018 von Vettel und 2019 von Leclerc diesmal Welten entfernt. Auf die Spitze fehlten beiden Piloten schon vorher im Training anderthalb bis zwei Sekunden.

    «Es ist nicht gut für die Formel 1. Es ist nicht gut für den Kampf an der Spitze», betonte Wolff, dessen Team die unumstrittene Spitze der Rennserie seit Jahren bildet und sowohl den siebten Fahrertitel nacheinander als auch den siebten Konstrukteurstriumph in Serie ansteuert. Von sieben Pole Positionen in diesem Jahr holte Mercedes sieben, von den bisherigen sechs Rennen gewannen Superstar Lewis Hamilton (4) und sein Teamkollege Valtteri Bottas (1) fünf.

    Er leide mit den Tifosi, meinte Wolff. Man müsse aber auch die Prioritäten in der jüngsten Zeit bei der Scuderia in Frage stellen und erörtern, woher das Leistungsloch komme. «Es geht um die Entscheidungen, die innerhalb des Teams von einigen Leuten getroffen wurden», sagte der 48 Jahre alte Österreicher, ohne die Kritik weiter zu präzisieren. Keiner der Fans und der Ferrari-Leute habe solche Ergebnisse verdient.

    Am Ende dieser Saison wird Vettel das Team verlassen müssen, der Vertrag des viermaligen Weltmeisters war nicht verlängert worden.

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