Beim Misano-GP krönt sich Yamaha-Star Fabio Quartararo mit Rang vier zum Weltmeister in der MotoGP. Davor kämpfte er aber mit den Nerven.
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Fabio Quartararo (Yamaha) feiert seinen Weltmeistertitel in der MotoGP. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Fabio Quartararo (22) krönt sich am Sonntag zum Weltmeister in der MotoGP.
  • Der Franzose gewinnt den Titel mit einem vierten Platz beim Misano-GP.
  • Vor dem Rennen kämpfte der Yamaha-Star aber mit seiner Nervosität.

Zwei Rennen vor dem Saisonende ist der Titelkampf in der MotoGP entschieden: Mit Rang vier in Misano krönt sich Yamaha-Jungstar Fabio Quartararo zum Weltmeister. Für den 22-Jährigen ist es der erste Weltmeistertitel in seiner Karriere.

Fabio Quartararo Yamaha MotoGP
Fabio Quartararo (Yamaha) beim Misano-GP der MotoGP. - keystone

Wie viel Druck vom jungen Franzosen abfiel, war auf der Auslaufrunde unverkennbar zu sehen. Beim Jubel im Kiesbett flossen bei «El Diablo» die Tränen. Wohl auch, weil der Yamaha-Star vor dem Rennen ganz schön nervös war.

Angst vor Regenrennen in der MotoGP

«Ich hatte heute Morgen einen seltsamen Traum», gesteht der frischgebackene Weltmeister nach dem Triumph. «Ich träumte, dass es regnet, das war um fünf Uhr morgens. Ich musste aufstehen, um nachzusehen, ob es tatsächlich regnet.»

Fabio Quartararo MotoGP Yamaha
Fabio Quartararo (Yamaha) feiert beim Misano-GP der MotoGP den Gewinn des Weltmeistertitels. - keystone

Aber nicht nur die Angst vor einem Regenrennen bereitete dem Franzosen Sorgen. «Zum ersten Mal hatte ich vor einem Rennen wirklich Probleme, etwas zu essen. Ich habe meine Gnocchi nur gekaut, da hatte ich noch 30 weitere auf dem Teller.»

Am Ende fiel ihm die WM-Krone etwas unerwartet schon in Misano in den Schoss. Nach Startplatz 15 und der Pole Position seines Titelrivalen Pecco Bagnaia sah es am Sonntagmorgen noch nicht nach Titel-Feierlichkeiten aus.

Pecco Bagnaia stürzt in Misano in Führung liegend und vergibt so seine Chance auf den Weltmeistertitel. - MotoGP

Aber dann stürzte der Ducati-Pilot in Führung liegend, und Quartararo brauchte nur noch ins Ziel zu kommen. «Ich habe noch gar nicht realisiert, was passiert ist. Das Wort Weltmeister hat noch nicht den Weg in mein Gehirn gefunden.»

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