Medien: Formel 1 fährt ab 2026 in Madrid statt in Barcelona

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Spanien,

Die Formel 1 ist weiter auf der Suche nach attraktiven Gastgebern in den Metropolen der Welt. Bald könnte auch Spaniens Hauptstadt in den Kalender rücken.

Formel 1 Madrid
Von 2026 an will die Formel 1 Medienberichten zufolge ein Stadtrennen in Madrid fahren. - Eric Gay/AP/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Formel 1 soll künftig in Madrid statt in Barcelona den Spanien-GP austragen.
  • Die spanische Hauptstadt steht offenbar vor einem Zehnjahresvertrag.

Die Formel 1 plant Medienberichten zufolge von 2026 an ein Stadtrennen in Madrid, welches den Barcelona-GP ersetzen soll. Der Vertragsabschluss für den Grand Prix in Spaniens Hauptstadt soll unmittelbar bevorstehen. Das berichten mehrere Fachportale und der staatliche TV-Sender RTVE am Dienstag.

Die Formel 1 fährt bald in Madrid – was halten Sie davon?

Demnach soll der neue Kurs über das Messegelände von Madrid führen und rund fünf Kilometer lang sein. Im Gespräch ist ein Zehnjahresvertrag zwischen der Formel 1 und den Machern des neuen Rennens. Deren Vorbild ist angeblich das Formel-1-Gastspiel in der US-Metropole Miami. Das Rennen werde komplett mit privaten Mitteln finanziert, hiess es.

Formel 1 fuhr schon in der Vergangenheit doppelt in Spanien

Offen ist die Zukunft des WM-Laufs in Barcelona, der bislang als Grosser Preis von Spanien ausgetragen wird. Mit den Betreibern des Circuit de Catalunya hat die Rennserie noch einen Vertrag bis einschliesslich 2026. Dass die Formel 1 angesichts des Interesses vieler Länder längerfristig zwei Spanien-Rennen fährt, ist unwahrscheinlich.

Formel 1 Barcelona
Die Formel 1 verabschiedet sich wohl aus Barcelona. - Keystone

Es wäre aber nicht das erste Mal, dass die Königsklasse des Motorsports zwei Stopps in Spanien einlegt. Von 2008 bis 2012 gastierte die Formel-1-WM parallel zum Spanien-GP in Barcelona auch noch in Valencia. Das Rennen wurde auf einem temporären Rundkurs im Hafen von Valencia ausgetragen, der seither ungenutzt bleibt.

Mark Webber verunfallt 2010 in Valencia schwer, bleibt aber unverletzt.

Liberty Media als Rechte-Inhaber verfolgt schon seit längerem das Ziel, die Formel 1 auch in grosse Metropolen zu bringen. Neben Miami rückte zuletzt auch Las Vegas wieder in den Rennkalender. Im Gegensatz zu Barcelona könnte der Kurs in Madrid deutlich mehr den Vorstellungen der Formel-1-Vermarkter entsprechen.

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