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    McLaren feiert dank O'Ward ersten IndyCar-Sieg – trotz Massen-Crash

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    USA,

    Pato O'Ward beschert McLaren den ersten Rennsieg in der IndyCar-Meisterschaft. Für einen Schreckmoment sorgt ein Massen-Crash beim Start in Fort Worth.

    IndyCar McLaren Pato O'Ward
    Pato O'Ward (Arrow McLaren SP Racing) feiert seinen Sieg beim IndyCar-Rennen in Fort Worth (Texas). - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Pato O'Ward gewinnt das EXPEL 375 auf dem Texas Motor Speedway.
    • Für den 21-Jährigen und sein McLaren-Team ist es der erste IndyCar-Sieg.
    • Bei einer Startkollision bleiben alle acht Fahrer zum Glück unverletzt.

    Seit Anfang 2020 startet McLaren in der US-amerikanischen IndyCar-Serie. Auf dem Texas Motor Speedway beschert Jungstar Pato O'Ward dem britischen Formel-1-Team nun den ersten Rennsieg.

    Der Mexikaner – ehemaliger Nachwuchsfahrer bei Red Bull – gewinnt das zweite Rennen beim Double Header in Fort Worth. Auch für O'Ward ist es der erste IndyCar-Sieg in seiner Karriere.

    Keine Verletzten bei Massen-Crash

    Für einen Schreckmoment sorgte aber eine wilde Startkollision mit acht Beteiligten. Auslöser war Pietro Fittipaldi, der im Vorjahr in der Formel 1 für Romain Grosjean einsprang. Bei seinem Saisondebüt – Fittipaldi teilt sich das Auto mit Grosjean – patzte der Brasilianer.

    Fittipaldi rauscht, überrascht vom niedrigen Tempo beim Start, ins Heck von Sebastian Bourdais. Der räumt daraufhin unschuldig Alexander Rossi ab – und es bricht Chaos aus. Am schlimmsten trifft es Conor Daly, der sich bei der Kollision überschlägt.

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    Massen-Kollision beim Start zum IndyCar-Rennen in Fort Worth, Texas. - IndyCar

    Alle acht Fahrer überstehen die wilde Karambolage beim Start in Fort Worth zum Glück unverletzt. «Kopfüber, das macht keinen Spass», bilanziert Daly nach dem Unfall. «Das war das erste Mal für mich.»

    O'Ward darf für McLaren in der Formel 1 testen

    Nach einer langen Gelbphase wegen des Unfalls lag zunächst Samstags-Sieger Scott Dixon in Führung. O'Ward brachte seinen McLaren erst 24 Runden vor Schluss in Führung. Danach liess der 21-Jährige bis ins Ziel nichts mehr anbrennen.

    Dafür hat sich der Mexikaner auch einen besonderen Lohn verdient. McLaren-Boss Zak Brown hatte O'Ward für den ersten IndyCar-Sieg einen Formel-1-Test versprochen. Den soll der Jungstar in Abu Dhabi absolvieren, der Zeitpunkt ist noch offen.

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