Timothée Chalamet geht mit «Marty Supreme» bei den Oscars leer aus
Mit neun Nominierungen war «Marty Supreme» samt Hauptdarsteller Timothée Chalamet in die Oscar-Nacht gezogen, doch am Ende ging der Film völlig leer aus.

Timothée Chalamet musste bei den 98. Academy Awards ohne Sieg nach Hause gehen, wie die «The Guardian» berichtet. Die Favoritenrolle half ihm nichts: Bei neun Nominierungen blieb sowohl für Chalamet als auch für «Marty Supreme» der Oscar aus.
Timothée Chalamet war in der Kategorie Bester Hauptdarsteller nominiert, verlor jedoch gegen Michael B. Jordan, wie die «Variety» schreibt. Auch der Film selbst blieb ohne Auszeichnung – Bester Film und Beste Regie gingen leer aus.
Damit stehen die Oscars im Widerspruch zu Chalamets bisherigen Siegen bei Critics' Choice Awards. Auch seine Erfolge bei den Golden Globes konnten den Oscar diesmal nicht sichern, wie die «Vox» festhält.
Experten sehen Kampagnen-Schwächen
Experten sehen mehrere Gründe für die Pleite: Chalamets aggressive Werbekampagne stiess nicht nur auf Lob, sondern auch auf Kritik.
Frühe Erfolge wie Golden Globes konnten den Schwung nicht halten. Bei wichtigen Vorgängerpreisen wie BAFTA blieb Chalamet leer aus, wie die «ABC News» berichtet.
Das schwächte offenbar seine Chancen bei der Academy, während andere Filme die Gunst der Wähler genossen, erklärt der «Hollywood Reporter».
Timothée Chalamet bei Oscars ohne Chance – Aufmerksamkeit trotzdem gross
Schon vor der Verleihung vermuteten Branchenbeobachter, dass Chalamet trotz vieler Nominierungen wenig Chancen habe. Die Konkurrenz sei einfach zu stark, so die «The Guardian».
Bei der Zeremonie erschien er gemeinsam mit Partnerin Kylie Jenner. Damit zog er Medienaufmerksamkeit abseits der Preise auf sich.

Trotz der Oscar-Niederlage bleibt Marty Supreme ein künstlerisch beachteter Film. Experten betonen, dass Chalamets Arbeit weiterhin geschätzt wird, auch wenn der grosse Preis diesmal ausblieb, schreibt die «Vox».
















