Lewis Hamilton erlebt am Trainings-Freitag in Kanada wieder einen schwierigen Tag. Im Interview nimmt er danach kein Blatt vor den Mund.
Lewis Hamilton beklagt sich über seinen Mercedes-Renner. - Twitter/@SkySportsF1

Das Wichtigste in Kürze

  • Lewis Hamilton versucht, ein funktionierendes Setup für seinen Mercedes W13 zu finden.
  • Der Rekord-Weltmeister verzweifelt an seinem Auto: «Nichts funktioniert.»
  • In Sachen Abstimmung tappt man bei Mercedes derzeit im Dunkeln umher.

Es sind schwierige Zeiten für Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton: Der 37-Jährige beendete das zweite Freie Training für den Kanada-GP am Freitag nur auf Platz 13. Auf Teamkollege George Russell verlor der Mercedes-Star gut eine halbe Sekunde.

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Die Zeitentabelle ist im Moment aber nicht die grösste Sorge des siebenfachen Weltmeisters. Hamilton kämpft mit einem kaum konkurrenzfähigen Mercedes, muss zudem den Grossteil der Entwicklungsarbeit stemmen.

Lewis Hamilton schimpft über miesen Mercedes

Kein Wunder, dass sich der Brite mittlerweile sogar öffentlich über das Auto beschwert. Im Interview mit «Sky» nach dem Trainings-Freitag lässt Lewis Hamilton seinem Frust über den W13 freien Lauf.

Lewis Hamilton Mercedes Kanada
Lewis Hamilton (Mercedes) beim Training zum Kanada-GP der Formel 1. - keystone

«Dieses Auto ist so schlecht», schimpft Hamilton, noch bevor das Interview wirklich begonnen hat. Danach schlägt er aber etwas versöhnlichere Töne an. «Es war wie jeder andere Freitag für uns – wir haben viele verschiedene Dinge probiert.»

Der Erfolg hielt sich dabei allerdings in Grenzen. «Wir hatten einen experimentellen Unterboden an meinem Auto, der nicht funktioniert hat. Nichts, was wir mit diesem Auto machen, scheint zu funktionieren», meint der Brite.

«Das Auto wird schlechter und schlechter»

Teamkollege Russell und er versuchten sich im zweiten Training mit völlig unterschiedlichen Setups. «Ich muss George noch fragen, wie es bei ihm gelaufen ist. Bei mir war es eine totale Katastrophe», gibt Hamilton zu Protokoll.

George Russell Lewis Hamilton
George Russell und Lewis Hamilton (Mercedes) im Gespräch in der Box beim Kanada-GP der Formel 1. - keystone

«Es ist, als würde das Auto schlechter und schlechter werden – es wird immer unglücklicher. Wir arbeiten weiter daran, aber es ist, wie es ist. Ich denke, das wird das Auto sein, wie wir es das restliche Jahr fahren», resigniert der Brite.

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