Kanadas Premier sagt nach Schussvorfall Reise nach München ab

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Kanada,

Kanadas Premierminister Mark Carney hat Medienberichten zufolge angesichts des Schussvorfalls in British Columbia mit Toten und Verletzten seine geplante Reise zur Münchner Sicherheitskonferenz abgesagt.

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Mindestens zehn Menschen starben in Kanada nach einer Schiesserei. - keystone

Am Dienstag (Ortszeit) waren im Ort Tumbler Ridge in Westkanada Schüsse in einer Schule gefallen. Im Zusammenhang mit dem Vorfall gibt es mindestens zehn Tote und mehr als zwei Dutzend Verletzte.

Carney hatte offiziellen Angaben zufolge eigentlich geplant, am Mittwoch nach Deutschland zu reisen, um an der Münchner Sicherheitskonferenz teilzunehmen. Laut dem «Toronto Star» wurde für Freitag auch eine Rede Carneys zur Eröffnung der Konferenz erwartet. Die Übersee-Reise verschiebe Carney nun vorerst, teilte sein Büro den Medienberichten zufolge mit.

«Die Regierung von Kanada steht an der Seite aller Bewohner von British Columbia, während sie mit dieser schrecklichen Tragödie konfrontiert sind», erklärte Carney. Er ergänzte: «Unsere Fähigkeit, in Krisen zusammenzustehen, ist das Beste an unserem Land – unsere Empathie, unsere Einigkeit und unser Mitgefühl füreinander.»

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Kommentare

User #5755 (nicht angemeldet)

Den Familien der Opfer und den Opfern selbst mein tiefempfundenes Mitgefühl - immer wieder sind junge Menschen die Opfer (natürlich auch betroffene Lehrer) die zu Schaden kommen und im Überlebensfall ihr ganzes Leben lang eine fürchterliche Last auf ihrer Seele haben. Nur weil ein Verückter durchdreht. Ich dacht das in Kanada die Waffengesetze wesentlich strenger sind als in den USA - leider auch dank seinem selbstherrlichen US-Präsident Donald T.

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