Lewis Hamilton

    Lewis Hamilton: Dieses neue F1-Element «wird entscheidend sein»

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Spanien,

    Rekord-Weltmeister Lewis Hamilton hat in Barcelona mit Ferrari einen produktiven zweiten Shakedown-Einsatz absolviert. Der Brite zieht ein erstes Fazit.

    Lewis Hamilton Ferrari Barcelona
    Lewis Hamilton (Ferrari) beim Shakedown der Formel 1 in Barcelona. - Scuderia Ferrari

    Das Wichtigste in Kürze

    • Lewis Hamilton zieht beim Shakedown-Test in Barcelona seine ersten Schlüsse.
    • Der Brite absolviert mit Ferrari ein grundsolides Programm in der ersten Test-Woche.
    • Einen entscheidenden Faktor für diese Saison hat der Rekord-Weltmeister schon ausgemacht.

    Bislang verläuft der private Shakedown der Formel 1 in Barcelona für Ferrari fast nach Wunsch. Der SF-26 läuft weitgehend problemlos, am Donnerstag spulte Lewis Hamilton am Vormittag fleissig Runden ab. Insgesamt 87 Umläufe schaffte der 41-Jährige bei seinem ersten Auftritt im Trockenen.

    Traust du Lewis Hamilton und Ferrari 2026 den WM-Titel zu?

    Am Dienstag hatte Ferrari noch Wetterpech gehabt, kalte und regnerische Bedingungen sorgten für mässigen Fahrbetrieb. Entsprechend froh war auch Hamilton, dass er am Donnerstag bei besseren Verhältnissen ausrücken durfte. «Es war schön, bei trockenem Wetter rauszugehen und ein paar Runden zu drehen», so der Brite.

    Ferrari Formel 1 Barcelona
    Am Dienstag litt Ferrari beim Shakedown in Barcelona noch unter dem schlechten Wetter. - F1.com

    «Unser erster Tag war ja leider von miserablen Wetterbedingungen geprägt», blickt der Brite auf den Shakedown-Auftakt zurück. «Da war es gut, rauszugehen und mir ein Bild zu machen. In Fiorano bin ich zwar nur ein, zwei Runden gefahren. Aber das reichte schon, um ein Gefühl für das Auto zu bekommen.»

    Positive Zwischenbilanz bei Lewis Hamilton

    Ganz nach seinen Vorstellungen lief zwar auch der Donnerstag nicht ab, wie der Brite verrät. «Es ist so kalt, dass die Reifen nicht wirklich gut funktionieren», klagt der Rekord-Champion. «Aber wir haben unser Programm durchgezogen. Und ein bisschen Verständnis dafür gewonnen, wo das Auto steht und wo wir uns verbessern müssen.»

    Lewis Hamilton Ferrari
    Lewis Hamilton arbeitet mit Ferrari auf den Start der neuen Saison hin. - Scuderia Ferrari

    Aber was lernen die Teams eigentlich aus dem so streng geheim gehaltenen Privat-Test im frostigen Katalonien? Auf die Rundenzeiten wird nicht geachtet, dafür aber auf die Abläufe und die Besonderheiten der neuen Auto-Generation. Und einen Punkt, der 2026 besonders wichtig wird, hat Lewis Hamilton schon identifiziert.

    Batterie-Management «wird entscheidend sein»

    «Es geht darum, das Deployment zu verstehen», analysiert der Rekord-Champion. Gemeint ist das Abrufen der Energie aus dem Batterie-Anteil der neuen Antriebsstränge. Denn 2026 liefert der Elektro-Antrieb die Hälfte der rund 1000 PS Leistung. Die Fahrer müssen die Aufladung der Batterien also intensiv im Auge behalten.

    Lewis Hamilton Ferrari
    Ist Lewis Hamilton mit Ferrari in diesem Jahr ein WM-Kandidat? - Scuderia Ferrari

    «Das Deployment wird entscheidend sein», ist sich Hamilton deshalb sicher. «Man muss verstehen, wie man die Batterie während der gesamten Runde nutzt und wieder auflädt. Wir haben enorm viel Arbeit am Simulator darin investiert, es ist also nicht zu 100 Prozent neu für uns. Aber wir müssen trotzdem die Daten auswerten, um es zu optimieren.»

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    Kommentare

    User #2574 (nicht angemeldet)

    «Man muss verstehen, wie man die Batterie während der gesamten Runde nutzt ..das macht der kleine Bordcomputer der vernetzt ist mit links ohne auf knien rumrutschen in der Garage

    User #3794 (nicht angemeldet)

    Das wird den alten Lord komplett überfordern. Alpine wird WM.

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