Formel 1: Weltmeister McLaren verpasst Test-Auftakt in Spanien!
Ist das Grund zur Sorge? Ausgerechnet Konstrukteurs-Weltmeister McLaren wird den ersten Testtag der Formel 1 im neuen Jahr verpassen. Das Team beruhigt.

Das Wichtigste in Kürze
- McLaren startet in der Formel 1 mit Verspätung in die Saisonvorbereitung.
- Der Konstrukteurs-Weltmeister lässt mindestens den ersten Testtag in Barcelona aus.
- Grund zur Sorge sei das aber keiner, versichert Teamchef Andrea Stella.
Müssen sich die Fans von Konstrukteurs-Weltmeister McLaren vor dem Start der neuen Saison etwa Sorgen machen? Das Team des neuen Champions Lando Norris wird den Auftakt in den Vorsaison-Test in Spanien verpassen. Ab Montag absolvieren die Teams der Formel 1 insgesamt fünf Testtage in Barcelona.
Der Konstrukteurs-Weltmeister wird am Montag allerdings nicht auf die Strecke gehen. Und auch, ob der neue McLaren-Renner am zweiten der fünf Tage auftaucht, ist noch fraglich. Grund zur Besorgnis stellt das aber noch keinen dar. Das betont auch Teamchef Andrea Stella vor dem privaten Shakedown hinter verschlossenen Türen.

«Wir planen, entweder am zweiten oder dritten Tag mit den Tests zu beginnen», erklärt der Italiener. «Am ersten Tag werden wir also nicht testen.» Er versichert aber auch, dass das nicht an etwaigen Verzögerungen bei der Entwicklung liege. Vielmehr sei McLaren damit genau im Plan.
Formel 1 testet hinter verschlossenen Türen
Denn die Teams sind beim privaten Shakedown-Test in Barcelona zeitlich beschränkt. Sie dürfen nur an drei der insgesamt fünf Tage ausrücken. Mit dieser Regel wollte die Formel 1 auch allfälligen Schlechtwetter-Tagen Rechnung tragen. «Wir werden also entweder am zweiten oder dritten Tag beginnen und drei Tage lang testen», erklärt Stella.

Der verspätete Start sei «eigentlich immer Plan A» gewesen, erklärt der McLaren-Teamchef. Ein zu frühes Ausrücken hätte auch Nachteile mit sich gebracht. «Wir wollten uns so viel Zeit wie möglich für die Entwicklung nehmen. Denn jeder Tag der Entwicklung, jeder Tag des Designs bringt ein kleines bisschen mehr Leistung.»
Nicht alle Teams wollen so lange warten
Einige Konkurrenz-Teams absolvierten bereits in den letzten Tagen die ersten Ausfahrten. Audi war Mitte Januar in Barcelona auf der Strecke, Cadillac fuhr seine ersten Kilometer ebenfalls bereits. Auch Alpine und Mercedes liessen ihre Autos bereits auf die Strecke. Ferrari folgt am Freitag auf der hauseigenen Teststrecke in Fiorano.

McLaren-Teamchef Stella sieht darin auch ein gewisses Risiko. «Wenn man früh auf der Strecke ist, weiss man alles, was man wissen muss, etwas früher. Aber gleichzeitig legt man sich möglicherweise relativ früh auf das Design des Autos fest.» Bei einem Regel-Umbruch wie in diesem Jahr könne das am Ende ein Fehler sein ...
















