Formel 1

    Formel 1: Weltmeister Fernando Alonso wettert gegen die Konkurrenz

    Pascal Moser
    Pascal Moser

    Mexiko,

    Fernando Alonso (45) ist noch immer sauer. Der zweifache Weltmeister der Formel 1 beklagt sich über das tiefe Niveau im hinteren Teil des Fahrerfeldes.

    Formel 1 Fernando Alonso
    Fernando Alonso zeigt sich noch immer genervt. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Fernando Alonso legt sich vor dem Mexiko-GP mit mehreren Fahrern an.
    • Der 45-Jährige kritisiert das schlechte Niveau des hinteren Feldes.
    • «Wir alle wissen, wer gemeint ist», so die Worte des zweimaligen Weltmeisters.

    Beim Austin-GP vergangenen Sonntag kam es zu einer Kollision zwischen Fernando Alonso und Alex Albon. Daraufhin teilte der Spanier heftig gegen seinen britisch-thailändischen Rivalen aus.

    «Wenn man hinten im Feld startet, dann besteht immer ein Risiko. Ich glaube, dass die Qualität des hinteren Drittels des Feldes sehr zu wünschen übrig lässt. Das haben wir heute mit Alex gesehen», so die harschen Worte Alonso.

    Formel 1
    Wird von Fernando Alonso scharf kritisiert: Alex Albon. - keystone

    Auch einige Tage später scheint sich der zweifache Weltmeister (2005 und 2006) nicht beruhigt zu haben. Vor dem Rennen in Mexiko sagt er: «Ich weiss nicht, ob es genau ein Drittel des Feldes ist. Ich habe Berichte gesehen, in denen spekuliert wurde, welche sieben oder acht Fahrer dies wohl betrifft.»

    Ist das Niveau im hinteren Teil der Formel 1 zu tief?

    Alonso weiter: «Ich kann keine genaue Zahl nennen. Aber ich denke, wir alle wissen, wer gemeint ist und wer sich von diesen Aussagen angegriffen gefühlt hat.»

    «Es geht nicht nur um das Rennen in Austin», so der Aston-Martin-Pilot. «Leider bin ich schon das ganze Jahr da hinten unterwegs, und ich sehe vom Cockpit aus Sachen, die ich nicht beschreiben kann.»

    Fernando Alonso Formel 1
    Fernando Alonso war nach dem Austin-GP sichtlich frustriert. - keystone

    Ein wenig rudert der 45-Jährige dann doch noch zurück und sagt: «Natürlich sind die Autos im hinteren Teil des Feldes schwieriger zu fahren. Sie bieten weniger Grip und die Fehler häufen sich, weil man die Situation nicht unter Kontrolle hat. Das Auto ist nicht benutzerfreundlich, deshalb passieren auch häufiger Fehler.»

    Trotzdem empfinde er die vielen Fehler in der ersten Runde als unnötig. «Vor allem, wenn man am Ende des Feldes kämpft, wo es um nichts geht.»

    Nach dem Qualifying am Samstag findet am Sonntag (21 Uhr) das Rennen der Formel 1 in Mexiko statt.

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