Ösi-Legende Strobl schlägt Alarm: «Haben keine Siegfahrer»
Nach dem Weltcup-Auftakt in Sölden erklärt ÖSV-Legende Fritz Strobl: «Wir haben keine Siegfahrer!» Trotzdem glaubt er noch an eine erfolgreiche Saison.

Das Wichtigste in Kürze
- Platz neun bei den Frauen und Platz fünf bei den Männern sind die ÖSV-Bestresultate in Sölden.
- Ösi-Legende Fritz Strobl schlägt Alarm und erkennt keine Siegfahrer.
- Der 54-Jährige sieht aber trotzdem österreichische Ski-Cracks mit Medaillen-Chancen an der WM.
Die Siege beim Weltcup-Auftakt in Sölden gehen an die USA (Paula Moltzan) und Brasilien (Lucas Pinheiro Braathen). Für die Schweizer Ski-Fans gibt es mit Loïc Meillard (2.) und Marco Odermatt (3.) bereits die ersten Podestplätze zu feiern.

Ganz anders ist die Stimmungslage bei unserem Rivalen Österreich: Mit-Favoritin Julia Scheib scheidet aus, beste ÖSV-Athletin wird Franziska Gritsch als Neunte. Bei den Männern ist Raphael Haaser als Fünfter der erfolgreichste Ösi.
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ÖSV-Legende Fritz Strobl (54), der die bis heute schnellste Fahrt in Kitzbühel absolviert hat, schlägt Alarm.
«Aus heimischer Sicht sehe ich derzeit leider keine Siegläufer», wird Strobl in der «Krone» zitiert. Das gelte aus seiner Sicht für den ganzen Weltcup!
Dabei sagt der 54-Jährige: «Von den Rahmenbedingungen her stehen wir der Schweiz um nichts nach. Auch bei den Trainern sind wir gut aufgestellt.»
Trotzdem ist für Strobl klar: «Für rot-weiss-rote Erfolge muss alles passen.»

Doch der Abfahrts-Olympiasieger von 2002 will wegen der beiden Sölden-Rennen nicht gleich den Teufel an die Wand malen: «Ich bin ein positiver Mensch. Nach dem ersten Rennen die Flinte ins Korn zu werfen, hilft nichts. Wir haben heuer eine WM und auch Läufer, die um Medaillen mitfahren können.»
Im Weltcup geht es für die Ski-Cracks mit jeweils einem Slalom in Levi (FIN) weiter. Die beiden Rennen steigen am Wochenende vom 14. und 15. November.
















