Formel 1: Porsche-Gespräche mit McLaren ebenfalls geplatzt

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Australien,

    Porsche wird 2026 nicht als Motoren-Lieferant in die Formel 1 einsteigen. Nach den Gesprächen mit Red Bull sind auch Verhandlungen mit McLaren gescheitert.

    Porsche McLaren Formel 1
    Porsche war in Gesprächen mit McLaren über einen möglichen Einstieg in die Formel 1 – auf Umwegen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der geplante Formel-1-Einstieg von Porsche im Jahr 2026 ist endgültig vom Tisch.
    • Die letzte Hoffnung der Sportwagen-Schmiede war ein Projekt mit McLaren.
    • Nun sind aber auch die Verhandlungen mit dem Traditionsteam gescheitert.

    Der Einstieg von Porsche in die Formel 1 ist nun wohl endgültig vom Tisch: Einem Bericht von «Motorsport-Total.com» zufolge hat der deutsche Hersteller seine Bemühungen in Richtung Motorsport-Königsklasse eingestellt.

    Hätten Sie Porsche gerne in der Formel 1 gesehen?

    Schon im Herbst des Vorjahres waren die Gespräche mit Red Bull über eine mögliche Motoren-Partnerschaft zusammengebrochen. Der Grund soll damals die Forderung von Porsche gewesen sein, 50 Prozent des Rennstalls übernehmen zu können.

    Einstieg in die Formel 1 auf Umwegen?

    Aus Zuffenhausen hiess es damals, man betrachte die Formel 1 weiter als interessantes Betätigungsfeld. Hinter den Kulissen liefen die Gespräche weiter – und zwar über einen Einstieg auf Umwegen bei McLaren.

    Porsche McLaren Formel 1
    Porsche hat mit McLaren über eine Zusammenarbeit verhandelt – mit Fernziel Formel 1. - Keystone

    Demnach soll man sich mit dem britischen Traditionshersteller über eine Kooperation im Automobil-Bereich verständigt haben. Dabei habe man etwa über die Entwicklung eines gemeinsamen SUV verhandelt, heisst es.

    Das hätte auch eine Hintertür in die Formel 1 offen gehalten. McLaren baut keine eigenen Motoren, sondern bezieht seine Triebwerke von Mercedes. Ob diese Geschäftsbeziehung über den aktuellen Motoren-Zyklus bis Ende 2025 weiterbesteht, ist noch offen.

    Nur Audi vertritt den VW-Konzern

    Nun sind aber auch die Verhandlungen zwischen Porsche und McLaren zum Erliegen gekommen. Aus Zuffenhausen wird gegenüber «Motorsport-Total.com» verlautet, man konzentriere sich auf die bestehenden Engagements in Formel E und Langstrecken-WM.

    Porsche IMSA Langstrecken-WM
    Porsche tritt seit 2023 wieder werksseitig in der Langstrecken-WM und in der nordamerikanischen IMSA an. - Keystone

    Der Volkswagen-Konzern wird damit ab 2026 nur durch eine Marke in der Formel 1 vertreten sein: Der Einstieg von Audi beim Schweizer Sauber-Team ist bereits unter Dach und Fach. Die Ingolstädter übernahmen zudem 25 Prozent der Anteile am Team aus Hinwil.

    Kommentare

    Weiterlesen

    porsche formel 1
    101 Interaktionen
    Red-Bull-Deal platzte
    porsche ag
    14 Interaktionen
    Porsche AG
    Formel E da Costa
    4 Interaktionen
    Buemi mit Aufholjagd

    MEHR IN SPORT

    jashari
    215 Interaktionen
    Nati-Sieg
    DFB Griechenland
    15 Interaktionen
    0:1 in NL
    sfv
    31 Interaktionen
    Weitere Fälle?
    Rapperswil-Jona Lakers
    1 Interaktionen
    Seine achte Saison

    MEHR FORMEL 1

    Formel 1 Norris Colapinto
    14 Interaktionen
    Colapinto-Crash
    Formel 1 Mercedes Russell
    14 Interaktionen
    Baku-Triumph
    F1
    14 Interaktionen
    Keine Audi-Punkte
    Red Bull Formel 1
    2 Interaktionen
    Saison abgehakt?

    MEHR AUS AUSTRALIEN

    sdf
    9 Interaktionen
    KI-Skandal
    1 Interaktionen
    Sydney
    10 Interaktionen
    Sydney