Formel 1

    Formel 1: Nick Heidfeld lästert über Schumi-Hype

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    Deutschland,

    Mick Schumacher geniesse in seiner ersten Saison in der Formel 1 einen Welpenschutz. Seinen Job mache er aber gemäss Ex-Sauber-Pilot Nick Heidfeld gut.

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    Kein Fan vom Schumi-Hype: Nick Heidfeld. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mick Schumacher wird hochgejubelt.
    • In seiner Formel-1-Debütsaison mache er aber einen guten Job.
    • Nick Heidfeld fürchtet, dass die positive Berichterstattung bald umschlagen könnte.

    Schon in der Formel 3 und der Formel 2 stand er unter grosser Beobachtung. Seit Mick Schumacher, Sohn der Legende Michael Schumacher, in der Formel 1 fährt, sind nun alle Augen auf ihn gerichtet.

    Nick Heidfeld Michael Schumacher
    Bei Nick Heidfelds (r.) Podest-Debüt in der Formel 1 war auch Michael Schumacher dabei. Zwischen den beiden steht Sieger David Coulthard. - Keystone

    Doch er wird nicht nur beobachtet, er werde auch «hochgejubelt», sagt Nick Heidfeld. Der ehemalige Sauber-Pilot spricht in einem Interview mit «Sport1» über die Formel-1-Debütsaison des Sohnes seines früheren Konkurrenten.

    Mick Schumacher geniesse in den Medien einen grossen Welpenschutz. «Da macht er sein erstes Überholmanöver in der Formel 1 und wird hochgejubelt», kritisiert Heidfeld. «Als wäre es das Grösste der Welt.» Dies finde er übertrieben.

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    Mick Schumacher (vorne) und Nikita Mazepin konnten in ihren Haas noch keine Punkte sammeln. - dpa

    Ihm gefalle, dass positiv über Mick berichtet werde. Doch es bestehe die Gefahr, dass das irgendwann umschlägt, so Heidfeld.

    Der 44-jährige Deutsche lobt den Nachwuchsfahrer aber auch: «Bis jetzt macht er seinen Job gut.» Im unterlegenen Haas hat der Formel-2-Champion seinen Teamkollegen Nikita Mazepin bisher souverän im Griff.

    Geniesst Mick Schumacher einen Welpenschutz?

    In den bisherigen sieben Rennen kam er sechs Mal vor dem Russen ins Ziel. Beim Chaos-GP in Aserbaidschan schaffte er es zudem weiter nach vorne und holte Platz 13. Seinem Haas-Kollegen Mazepin musste er sich nur einmal geschlagen geben.

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