Formel 1: Mercedes droht Ärger – FIA leitet Untersuchung ein!

Mathias Kainz
Mathias Kainz

Japan,

Fährt Mercedes in der Formel 1 mit einem illegalen Frontflügel? Vor dem Japan-GP untersucht die FIA die aktive Aerodynamik am Silberpfeil.

Mercedes Formel 1
Mercedes hat in der Formel 1 offenbar Ärger mit den Regelhütern. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Mercedes droht in der Formel 1 neuer Ärger mit den Regelhütern.
  • Ein Konkurrent hat die Silberpfeile offenbar bei der FIA angezeigt.
  • Die aktive Aerodynamik am W17 soll nicht regelkonform sein.

Der Zoff rund um die Legalität des Mercedes-Motors ist noch gar nicht final ausgestanden. Aber schon gibt es in der Formel 1 den nächsten Aufreger rund um die Silberpfeile: Vor dem Japan-GP startet die FIA eine Untersuchung in Richtung des Frontflügels am bislang dominanten Mercedes W17.

Traust du Mercedes den WM-Titel in der Formel 1 zu?

Zur Erinnerung: Seit dieser Saison setzt die Formel 1 auf eine aktive Aerodynamik an Front- und Heckflügeln. Auf den Geraden dürfen diese – ähnlich wie das abgeschaffte DRS – flachgestellt werden. Das verringert den Luftwiderstand und reduziert den Energieverbrauch bei Top-Speed.

Formel 1 Mercedes
Setzt Mercedes in der Formel 1 einen illegalen Flügel ein? - keystone

Allerdings ist vorgeschrieben, dass diese aktive Aerodynamik binnen 400 Millisekunden wieder zurück in der Ausgangsposition sein muss. Das überwacht die FIA mit je einem Sensor an Front- und Heckflügel. Und diesen scheint Mercedes mit einem «Zwei-Phasen-System» ausgetrickst zu haben.

Droht Mercedes Ärger mit der FIA?

Nach dem China-GP mussten die Teams ihre Aerodynamik-Designs mit der FIA und der Konkurrenz teilen. Eines der gegnerischen Teams soll den Mercedes-Flügel nun bei den Regelhütern der Formel 1 angezeigt haben. Denn: Der Frontflügel am Silberpfeil klappt innerhalb des Zeitlimits nur weit genug zurück, um den Sensor zu aktivieren.

Formel 1 Mercedes
Einer der Konkurrenten hat Mercedes bei der FIA angeschwärzt. - keystone

Vollständig in der neutralen Position ist das Flügel-Element erst rund 0,4 Sekunden später. Mercedes lässt sich also doppelt so lang Zeit, wie es das Reglement vorschreibt. Das bringt in der Bremsphase klare Vorteile mit sich: Die Balance des Autos verschiebt sich spürbar sanfter, was das Risiko von Verbremsern minimiert.

Formel 1 braucht schnelle Klarheit

Dass Teams in der Grauzone des Reglements operieren, gehört zur Formel 1 fest dazu. Die FIA muss nun – idealerweise noch vor dem Japan-GP – entscheiden, ob der Mercedes-Flügel legal ist. Schnellstmöglich Klarheit schaffen wäre auch im Sinne der sportlichen Integrität wichtig.

Mercedes Formel 1
Mercedes könnte in der Formel 1 zum Umrüsten gezwungen werden. - keystone

Denn: Bleibt die Frage nach der Legalität des W17 ungeklärt, droht im Nachgang des Japan-GP juristischer Ärger. Setzt das Team seinen Flügel ein, dürfte die Konkurrenz einen Protest wagen. Dann könnte es Wochen dauern, bis das Resultat aus Suzuka hieb- und stichfest ist – oder noch länger ...

Kommentare

User #4357 (nicht angemeldet)

Ich bin schon über 50 Jahre F1 Fan. Auch früh morgens aufgestanden um Rennen zu schauen und immer irgendwie dabei. Diese Saison habe ich noch gar nichts gesehen. Schade!

User #5936 (nicht angemeldet)

Ist INDY Superstar Mick eigentlich immer noch Letzter in der Fahrerwertung nach 25% der Saisonrennen?

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