Formel 1: Hier beginnt die Saison 2026 – noch ohne den Weltmeister!

Mathias Kainz
Mathias Kainz

Spanien,

In Barcelona hat die Formel 1 die Saison 2026 «offiziell» eröffnet – wenngleich hinter verschlossenen Türen. Aber nicht alle Teams sind mit dabei.

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Die ersten Aufnahmen der Formel 1 im Jahr 2026. - Twitter/@F1BigData

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Formel 1 hat in Barcelona am Montag ihre ersten Test-Kilometer absolviert.
  • Der «Shakedown» in dieser Woche findet aber hinter verschlossenen Türen statt.
  • Wirklich aussagekräftig wird es erst in rund zwei Wochen in Bahrain.

Am Montag ist die Formel 1 mit ihrem «Shakedown» hinter verschlossenen Türen in Barcelona in die neue Saison gestartet. Es war der erste gemeinsame Auftritt für die Autos der neuesten Generation in der Königsklasse. Abwesend waren aber Konstrukteurs-Weltmeister McLaren, Aston Martin sowie Williams.

Wen siehst du in der Formel 1 für 2026 als Top-Favoriten?

Allerdings hatten die Fans noch vergleichsweise wenig von diesem Saison-Auftakt. Denn die Formel 1 nahm es mit den «verschlossenen Türen» in Barcelona sehr ernst. Zugang zur Strecke gab es keinen, sogar das Live-Timing wurde nach der Mittagspause abgeschaltet.

Mercedes Formel 1
Mercedes-Jungstar Kimi Antonelli beim Shakedown der Formel 1 in Barcelona. - F1.com

Entsprechend spärlich sind die Informationen, die nach aussen drangen – und die Rückschlüsse, die sich ziehen lassen. Einige wenige Fans schafften es zwar, Schnappschüsse aus grosser Entfernung zu machen. Wirklich viel verraten diese aber nicht.

Auch Red Bull setzt auf den Aero-Trick

Ein verräterisches Foto postete aber der offizielle Formel-1-Account via Twitter. Darauf zu sehen: Red-Bull-Neuzugang Isack Hadjar am Steuer des RB22 bei dessen erstem Roll-Out aus der Boxengasse.

Red Bull Formel 1
Isack Hadjar absolviert für Red Bull in der Formel 1 die ersten Runden in diesem Jahr. - F1.com

Und darauf war zu erkennen, dass man bei Red Bull den gleichen Aerodynamik-Trick erkannt hat wie Mercedes und Ferrari: Auch der RB22 verfügt über den zuletzt intensiv diskutierten «Slotted Diffusor». Ob das die erhoffte Performance bringt, bleibt aber noch ein Geheimnis.

Bortoleto-Audi bleibt am ersten Testtag liegen

Einen nicht ganz problemfreien ersten Tag erlebte das frühere Sauber-Team beim ersten offiziellen Auftritt als Audi-Werksteam: Gabriel Bortoleto bescherte dem Audi R26 die ersten Kilometer in Barcelona.

Audi Formel 1
Audi feiert sein offizielles Debüt in der Formel 1. - F1.com

Der Brasilianer musste aber am Vormittag einen Rückschlag einstecken: Sein Renner blieb mit einem nicht näher benannten Problem zwischenzeitlich liegen. Auch Alpine (mit Franco Colapinto) und Racing Bulls (mit Liam Lawson) verursachten je eine Rote Flagge.

Cadillac erstmals in der Formel 1 mit dabei

Der zweite Debütant neben Audi war am Montag der neue US-Rennstall Cadillac: Das Team aus dem General-Motors-Konzern absolvierte mit seinem neuen Boliden zuletzt bereits bei Filmtagen die ersten Test-Kilometer.

Cadillac Formel 1
Cadillac absolviert seine erste offizielle Ausfahrt in der Formel 1. - F1.com

Am Montag war Cadillac dann erstmals offiziell im Rahmen der Formel 1 mit dabei. Das US-Team setzt in Barcelona aber noch auf eine «Stealth»-Lackierung. Das offizielle Design wird erst beim Super Bowl mit einem Halftime-Werbespot enthüllt.

Kommentare

User #6070 (nicht angemeldet)

Die ganzen Regeln machen den Sport kaputt. Formel 1 ist mittlerweile nur noch langweilig.

User #4539 (nicht angemeldet)

Ob das legal ist entscheidet der Gesetzgeber, das hat mit den Rennregeln nichts zu tun. Wenn die Rennregeln das zulassen, dann ist das auch regelkonform. Es gehört zum Sinn des Rennens, dass man erkennt, was die Regeln zulassen und das beste daraus macht. Deswegen gibt es ja auch eine Konstrukteurswertung.

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