Formel 1

    Formel 1: Audi steht vor dem Einstieg ab der Saison 2026!

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Deutschland,

    Der Volkswagen-Konzern steht vor einem Einstieg in die Formel 1: Ab 2026 soll Audi für die Königsklasse Motoren bauen. Die Details sind noch offen.

    Audi Formel 1 2026
    Nach dem Formel-E-Ausstieg arbeitet Audi nun an einem Einstieg in die Formel 1. - Audi Sport

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ab 2026 wird die Volkswagen-Gruppe wohl in der Formel 1 an den Start gehen.
    • Audi teilte am Montag die Absicht mit, einen eigenen Motor zu bauen.
    • Anfang des kommenden Jahres soll der Einstieg offiziell gemacht werden.

    Paukenschlag in der Formel 1 nur eine Woche nach dem Saisonende: Audi plant einen Einstieg in die Königsklasse ab der Saison 2026! Das berichtet das Fach-Portal «RaceFans» am Montag.

    Ist ein Formel-1-Einstieg von Audi die richtige Entscheidung?

    Demnach wolle man in Ingolstadt schon Anfang des kommenden Jahres Nägel mit Köpfen machen. Das gehe aus einem Brief hervor, den die Audi-Spitze am Montag an die Formel 1 und die FIA geschickt habe.

    Mercedes Formel 1
    Mercedes erhält ab 2026 deutsche Konkurrenz in der Formel 1. - dpa

    Man sei zufrieden mit den vorläufigen Bestimmungen für die nächste Motoren-Generation ab 2026. Die Volkswagen-Gruppe beobachtet die Gespräche über die kommenden Regeln schon länger. Audi und Porsche galten als Kandidaten für einen Einstieg.

    Formel 1 vereinfacht ab 2026 die Motoren

    Nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi einigte man sich auf das Grundgerüst für die nächste Motoren-Generation. Die 1,6-Liter-V6-Turbomotoren sollen bleiben, die elektrische Komponente wird ausgebaut. Zudem wird eine Kosten-Grenze für Motoren eingeführt.

    Mercedes Motoren Formel 1
    Die hochkomplexen V6-Turbo-Hybrid-Motoren, die Mercedes in der Formel 1 einsetzt. - Mercedes AMG F1

    Allerdings wird das Hybrid-System auch vereinfacht. Künftig liegt der Fokus nur noch auf der kinetischen Rückgewinnung. Die teure, schwere und komplexe MGU-H soll bei der nächsten Generation von Triebwerken entfallen.

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